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Vodafone schafft Trendwende in Deutschland

Auf dem deutschen Mobilfunkmarkt macht Vodafone verlorenen Boden wieder gut: Nach zwei Jahren mit rückläufigen Kundenzahlen hat das Unternehmen die Trendwende geschafft. Doch der Preisdruck schmälert die Erlöse.

Auf dem deutschen Mobilfunkmarkt hat sich Vodafone erstmals seit zwei Jahren mit steigenden Kundenzahlen zurückgemeldet. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 (31. März) verbuchte die größte Tochterfirma des britischen Mobilfunkriesen einen Anstieg der Kundenbasis auf 30,4 Millionen. Dabei seien im Vergleich zum Vorquartal und angetrieben durch ein starkes Weihnachtsgeschäft feste Vertragsabschlüsse um knapp 200.000 geklettert. "Unsere Maßnahmen zeigen Wirkung, die Richtung stimmt", erklärte Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter

Nicht zufrieden zeigte sich der Manager aber mit der Entwicklung der Umsatzzahlen, die im Mobilfunk um 1,7 Prozent fielen. Die steigenden Kundenzahlen hätten die Rückgänge noch nicht kompensieren können. Doch die Einbußen durch den anhaltenden Preisdruck in der Branche fielen deutliche niedriger aus als in den Quartalen zuvor. Neben Italien gehörte Deutschland zum Rückgrat im Vodafone-Konzern. 

Der Muttergesellschaft macht derzeit vor allem die starke britische Währung zu schaffen. Während das Unternehmen bereinigt um Einflüsse durch Wechselkurse sowie Zu- und Verkäufe weiter Fortschritte machte, sackte der Umsatz währungsbedingt um 5,5 Prozent auf 10,3 Milliarden Pfund (13,6 Mrd Euro). Aus eigener Kraft habe sich Vodafone in seinen Kernsparten Mobilfunk, Festnetz und Kabel um 1,4 Prozent verbessert.

 Dieses Bild spiegelt sich auch in den Zahlen von Vodafone wieder: Vor allem das Kabelgeschäft ist Treiber des Wachstums. So erhöhte sich bis Ende 2015 die Zahl der Kabelinternet-Kunden auf 2,9 Millionen, ein Anstieg von mehr als 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig erhöhten sich die Erlöse in dem Bereich um gut 7 Prozent.


2 Kommentare

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Anonymous User 4. Februar 2016

750 MB für 10,- Euro. Gut ist wenigstens LTE also für die Großstädte. Ansonsten gibts für das Geld schon deutlich mehr Datenvolumen... Ob Jugendliche was ja scheinbar bei dem schlechten Spot die Zielgruppe ist mit so wenig Datenvolumen auskommen?

Anonymous User 4. Februar 2016

Warum sind Youtube-Stars nur so unfucking unlustig und peinlich?

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