Bericht der "FAZ" :
Volkswagen will Mercedes als DFB-Generalsponsor ablösen

Der Vertrag mit Mercedes läuft noch bis Ende 2018, doch danach könnte laut Medienberichten Volkswagen neuer Generalsponsor des DFB werden. 

Text: W&V Redaktion

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Der Vertrag mit VW als Partner des DFB-Pokals läuft noch bis 2022. Doch der Automobilhersteller will offenbar mehr.
Der Vertrag mit VW als Partner des DFB-Pokals läuft noch bis 2022. Doch der Automobilhersteller will offenbar mehr.

Der Autokonzern Volkswagen will nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" neuer Generalsponsor des DFB werden und den Konkurrenten Mercedes ablösen. Der Deutsche Fußball-Bund hatte Mitte März die Sponsorenrechte in der Kategorie Automobil für den Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis 31. Juli 2024 neu ausgeschrieben. Nach dpa-Informationen liegt dem DFB ein entsprechendes Angebot von Volkswagen vor. Ein VW-Sprecher wollte sich am Donnerstag zu der Angelegenheit nicht äußern.

Auch Daimler wollte den Bericht nicht kommentieren. "Mercedes-Benz ist seit vielen Jahren Partner und seit 1990 Generalsponsor des DFB", sagte eine Sprecherin des Autobauers. Der Vertrag laufe noch bis Ende 2018. "Wir befinden uns derzeit mit dem DFB in Gesprächen über eine mögliche Vertragsverlängerung. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns aus Wettbewerbsgründen generell nicht zu laufenden Vertragsgesprächen äußern", sagte die Sprecherin weiter.

Der DFB hatte in seiner Mitteilung vom 13. März für die Rechtevergabe "ein offenes, transparentes und diskriminierungsfreies Ausschreibungsverfahren" zugesichert. Der Vertrag mit VW als Partner des DFB-Pokals läuft noch bis 2022. Beide Unternehmen werden nach Angaben der "FAZ" bei der DFB-Präsidiumssitzung am Freitag in Frankfurt/Main ihre Angebote den Funktionären präsentieren. Die Entscheidung soll demnach in den nächsten Wochen fallen.

Mercedes-Benz hatte 2011 den Vertrag vorzeitig verlängert, erstmals mit einer Laufzeit von sechs Jahren. Über die finanziellen Details wurde damals Stillschweigen vereinbart, "Sport Bild" hatte von 50 Millionen Euro berichtet. (fs/dpa)


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