Packaging Summit :
Vom Mediawert einer Corn-Flakes-Schachtel

Beim Packaging Summit von W&V und neue Verpackung diskutieren Markenartikler, Designer, Packmittelhersteller und Wissenschaftler über Trends, Innovationen, Erfolgscases und neue Chancen durch die Digitalisierung.

Text: W&V Redaktion

Im Hochhaus des Süddeutschen Verlags in München diskutieren Markenartikler, Designer, Packmittelhersteller und Wissenschaftler darüber, wie sich Marke, Produkt, Verpackung und Kommunikation in ihrer Wirkung ergänzen. Und welche Verpackungstrends wichtig werden.
Im Hochhaus des Süddeutschen Verlags in München diskutieren Markenartikler, Designer, Packmittelhersteller und Wissenschaftler darüber, wie sich Marke, Produkt, Verpackung und Kommunikation in ihrer Wirkung ergänzen. Und welche Verpackungstrends wichtig werden.

Was nützen aufwändige Werbekampagnen, wenn der Kunde am Regal achtlos an der Ware vorbeigeht, weil die Verpackung ihn nicht anspricht. Die Verpackung ist quasi die letzte Chance am PoS, die Aufmerksamkeit des Verbrauchers zu wecken und ihn zum Kauf zu bewegen. Das menschliche Gehirn braucht nur drei Sekunden, um eine intuitive Entscheidung zu treffen.

Wie Markenartikel das meiste aus diesen entscheidenden Sekunden herausholen, erfahren sie von Branchenprofis auf dem Packaging Summit am 14. März in München, den die neue verpackung zusammen mit W&V (Verlag Werben & Verkaufen GmbH) veranstaltet.

Im Hochhaus des Süddeutschen Verlags in München diskutieren Markenartikler, Designer, Packmittelhersteller und Wissenschaftler darüber, wie sich Marke, Produkt, Verpackung und Kommunikation in ihrer Wirkung ergänzen. Und welche Verpackungstrends wichtig werden. 

Die Themen unter anderem sind: Was erwarten Markenartikler und Handel von Designern und Verpackungsherstellern? Wie wandelt sich die Welt der Konsumgüter durch Digitalisierung? Wie können globale Megatrends auf der einen Seite und lokale Bedürfnisse auf der anderen in zukunftsorientierte Verpackungsinnovationen übersetzt werden? Wie rückt das Unboxing die Verpackung in den Mittelpunkt des Erlebens? Wie verändert sich das Verpackungsdesign im Zeitalter von Industrie 4.0? 

Hier ist eine Auswahl der Vorträge: 

Brückenschlag zwischen digitaler und physischer Welt meistern

Nachhaltigkeit ist nicht nur etwas für Weltverbesserer, sondern auch knallharte Chefsache. Warum, erfahren Sie in München.

Wie erschaffen Markenartikler eine Brücke zwischen digitaler und physischer Welt? Auf dem Packaging Summit erhalten Sie die Antwort. 

Ob Apple, Facebook oder Google – alle neuen Geschäftsmodelle, die in den vergangenen Jahren die Welt dominierten, finden im digitalen statt. Weshalb Unternehmen mittlerweile versuchen auch etablierte Prozesse in die Welt der Bits und Bytes zu übertragen. Am traditionellen Einkauf bissen sich die Kreativen allerdings lange die Zähne aus; es fehlte das Bindeglied zwischen den Gängen im Supermarkt und der vernetzten Welt. Heute ist der Missing Link identifiziert: Individualisierung.

Florian Constabel und Maik Dworczyk von Wipak zeigen an konkreten Fallbeispielen auf, wie Markenartikler die Brücke zwischen digitaler und physischer Welt schlagen, und damit ihre Kundenbindung verbessern konnten. Und wie Unternehmen es schaffen können, trotz kurzer Lebenszyklen ihrer Produkte und einem starken Rückgang der einzelnen Auftragsgrößen Ökonomie und Ökologie nicht aus den Augen zu verlieren.

Der Mediawert einer Corn-Flakes-Schachtel

Die Verpackung kann Ihr wichtigster Werbeträger sein, das belegt die Touchpoint-Studie. (Grafik: Procarton)

Die Verpackung kann Ihr wichtigster Werbeträger sein, das belegt die Touchpoint-Studie.

Verpackung entstand einmal aus einem ganz praktischen Grund: dem Produktschutz. Doch heute tobt eine regelrechte Schlacht am Point of Sale; nicht hunderte, vielmehr tausende Produkte kämpfen um die Aufmerksamkeit der Verbraucher im Supermarkt. Weshalb die Verpackung mehr leisten muss – und kann. Denn richtig eingesetzt, mutiert eine simple Faltschachtel zum besten Werbeträger, den ein Markenartikler sich wünschen kann. Ganz konkret belegen kann ProCarton-Präsident Roland Rex an der Touchpoint-Studie, die er in seinem Vortrag präsentiert. Hier erfahren Sie, warum in einer Cornflakes-Schachtel ein Media-Äquivalenz-Wert von 5 Mio. Euro steckt.

Nachhaltigkeit als Chefsache

Nachhaltigkeit ist nicht nur etwas für Weltverbesserer, sondern auch knallharte Chefsache. Warum, erfahren Sie in München. (Grafik: Pacoon)

Nachhaltigkeit ist nicht nur etwas für Weltverbesserer, sondern auch knallharte Chefsache. Warum, erfahren Sie in München. (Grafik: Pacoon)

Wenn The Coca-Cola Company erklärt, bis zum Jahr 2030 das Äquivalent von 100 Prozent ihrer Verpackungen zu sammeln und zu recyceln, dann hat dies natürlich mit Umweltschutz zu tun. Und natürlich vor allem auch mit Marketing. Denn die Verpackung ist das Gesicht des Markenartiklers, dass die Konsumenten am Point of Sale begrüßt.

Und eben jene Konsumenten legen mehr und mehr Wert darauf, dass die von ihnen gekauften Produkte das Kriterium der Nachhaltigkeit erfüllen. Darum ist das Thema nicht einfach nur ein "nice to have", sondern zentraler Dreh- und Angelpunkt – und damit Chefsache, wie Micha Goes, Gründer und Geschäftsführer von Pacoon im dritten Vortragsblock des Tages in München erklären wird.

Auf insgesamt zehn spannende Vorträge können sich die Besucher am 14. März auf dem Packaging Summit in München freuen. Hier finden Sie das vollständige Programm – und natürlich eine Möglichkeit zur Anmeldung.


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W&V Redaktion
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