Wer ist die Hauptzielgruppe Ihrer Sportkollektion?

Wir entwickelten die HKMX-Kollektion ursprünglich für unsere 'Shero' - aber inzwischen haben wir die Zielgruppe auf alle Fashionistas und Athleisure-Fans bis hin zum Sport-Profi erweitert.

Warum wollten Sie eine eigene Filiale, die sich auf die Sportkollektion fokussiert?

Bevor wir den HKMX-Shop eröffneten, haben wir ein Beratungsunternehmen beauftragt, eine komplette Übersicht über unsere Kollektion und unser Shop-Konzept zu erstellen. Außerdem haben wir in Kooperation mit einem Marktforschungsinstitut Analysen mithilfe von Google Glass durchgeführt, die zeigen, welche Bereiche und welche Produkt die Kunden im Shop wie lang ansehen. Aus den Ergebnissen schlossen wir, dass unsere Kunden wirklich an unsere Sportprodukte und unser Konzept glauben.

Wie nehmen die Kundinnen das Sportmode-Geschäft an?

In dem neuen Shop wird zu zwei Dritteln Oberbekleidung verkauft - das zeigt, dass der Verbraucher nicht nur unsere Sport-BH-Kompetenz schätzt, sondern dass auch die Athleisure-Sportkollektion den Geschmack trifft. Wir hoffen, bis Ende des Jahres zwei oder drei weitere Filialen zu eröffnen.

Mehr Beispiele zu Markenerweiterungen sowie Erfolgsstrategien und Flop-Gründe lesen Sie in der aktuellen W&V (Nr. 26 2017).



Autor: Verena Gründel

ist seit 2017 bei W&V, zuerst als Redakteurin im Marketingressort, jetzt als Mitglied der Chefredaktion. Sie schreibt am liebsten über Food-, Fitness-, Kosmetik- und Digitalthemen - und über spannende Marken- und Transformationsgeschichten. Wenn daneben noch Zeit bleibt, kocht und textet sie für ihren Foodblog und treibt viel Sport. Wenn sie länger frei hat, reist sie mit dem Auto durch die Welt, am liebsten durch Lateinamerika.