Staubsauger-Chef spricht Hochachtung für die Leistung der letzten Wochen aus

Gezahlt werden soll dies Corona-Prämie für jedes verkaufte Produkt, zunächst bis 29. März. Verbunden ist die Mitteilung mit lobenden Worten: "Die Verbreitung des Coronavirus beschäftigt aktuell viele Menschen. Auch wenn der Direktvertrieb im Vergleich zum öffentlichen Raum einen sehr sicheren Verkaufskanal darstellt, sind uns die besonderen Umstände, unter denen Sie ihr tägliches Geschäft derzeit vorantreiben, bewusst. Hochachtung für Ihre Leistung in den letzten Wochen!"

Die Antwort von Vorwerk lässt auf sich warten

Laut Business-Insider seien die Mitarbeiter jedoch höchst entsetzt gewesen. Auf Anfrage des Magazins erklärte ein Vorwerk-Sprecher am Montag, den 16. März, dass man die Regelung überarbeiten wolle. Das PDF ging erst am Freitag den 13. Märs raus und damit zu einem Zeitpunkt, an dem die bundesweiten Empfehlungen und Maßnahmen schon so massiv verschärft wurden, dass mittlerweile allen der Ernst der Lage klar sein sollte. 

Mittlerweile empören sich die Menschen auch auf Twitter über das Wuppertaler Unternehmen.

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Auch SPD-Politikerin Saskia Esken ist fassungslos über die Verantwortungslosigkeit der Vorwerk-Gruppe.

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Laut einem Tweet versprach das Unternehmen Ressortleiter Lars Petersen schon gestern Mittag, dass die Antwort in ein paar Minuten kommen werde. Doch auf dem Vorwerk-Twitter-Account ist es erstaunlich ruhig.

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Hier geht es zur Kopie des Schreibens.



Marina Rößer © privat
Autor: Marina Rößer

ist als Redakteurin im Agenturressort der W&V tätig. Die Diplom-Politologin hat viele Jahre in einem Start-Up gearbeitet und ist daher besonders fasziniert von innovativen Digitalthemen und kreativen Marketingstrategien. Ihre eigene kreative Seite lebt sie beim Kochen und Fotografieren aus und bringt sich zudem Designthemen bei.