Procter & Gamble habe es sich schon immer zur Aufgabe gemacht, Müttern zu helfen, erklärt Paris Kafantaris, Marketing Vice President Western Europe – sei es durch die erste Wegwerfwindel der Marke Pampers oder das Waschmittel Ariel, das in den sechziger Jahren auf den Markt kam. Daher passe das Olympia-Sponsoring perfekt zur Leitidee des Konzerns. Gemeinsam mit Moderatorin Judith Rakers lud er die Gäste des Londoner Events zu einer Zeitreise durch die vergangenen 50 Jahre Produktinnovationen von Procter ein.

Für Procter geht der Auftakt zum Olympia-Sponsoring einher mit einem wichtigen Strategieschwenk im Marketing: Erstmals in seiner 175-jährigen Geschichte tritt das Unternehmen selbst als Corporate Brand hinter bekannten Marken wie Lenor, Gillette, Wella, Braun und Pampers auf. Und: Es ist zudem das erste Mal für Procter, dass ein Projekt zeitgleich in allen Märkten läuft.

Dennoch werden im Rahmen der Olympia-Kommunikation auch die einzelnen Marken auftreten und verschiedene Teams und Athleten sponsern. So wird das Männerlabel Gillette ein internationales Team stellen, zu dem unter anderem der deutsche Schwimmer Paul Biedermann und Tennis-Star Roger Federer aus der Schweiz gehören. Die einzelnen Markenkampagnen zur Olympiade wird Procter sukzessive lancieren.

Die ersten Corporate Spots (Agentur: Wieden + Kennedy) laufen bereits in Großbritannien und in Österreich, wo heute die Jugenolympiade gestartet ist. Auch dabei ist Procter als Sponsor vertreten. In Deutschland starten die TV Spots zur Olympia-Kampagne Mitte April.

Der Spot für Österreich:



Stephanie Gruber
Autor: Stephanie Gruber

ist Textchefin bei W&V. Die gebürtige Pfälzerin hatte schon immer ein Faible für Marken, besonders aus dem Bereich Lebensmittel. Kein Wunder: Sie ist quasi im Supermarkt ihrer Eltern aufgewachsen.