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Auslöser für die seit Jahren schwelende Debatte sind die anhaltenden Proteste gegen Rassismus in den USA. Die Demonstrationen sind zwar vor allem unter dem Slogan "Black lives matter"  unterwegs, haben aber im Land für eine bislang ungekannte Sensibilisierung für Rassismus nicht nur gegenüber Afroamerikanern gesorgt. Interessensgemeinschaften und Anwälte amerikanischer Ureinwohner äußerten in einem Brief an die NFL ihre Forderung, den Teambesitzer Dan Snyder zu einer Namensänderung weg von Redskins zu zwingen.

Snyder ist seit 1999 Mehrheitseigner des Teams und hatte sich in der Vergangenheit vehement gegen einen neuen Namen gewehrt. Am Freitag aber signalisierte er nach dem Druck durch Fedex in einer Stellungnahme erstmals öffentlich die Bereitschaft zum Nachdenken. Trainer Ron Rivera hatte am Wochenende in der Washington Post gesagt, ein neuer Name noch vor dem Beginn der neuen Saison wäre großartig. Er habe mit Snyder schon darüber gesprochen und berichtete von zwei Vorschlägen, die ihm sehr gut gefielen. Ein solcher Schritt dauert nach Angaben von Experten aber normalerweise Monate, wenn nicht sogar Jahre in der Vorbereitung.

Unter den Besitzern des Teams gibt es laut Medienberichten zudem schon länger Uneinigkeit. So sollen nach Angaben der Washington Post drei Investoren - darunter Fedex-Vorstandschef Frederick Smith - sich von ihren Anteilen trennen wollen, weil sie mit Snyder nicht mehr zusammenarbeiten wollen. Einen Zusammenhang mit der Debatte um den Team-Namen stellt die Zeitung nicht her. (ak/dpa)