2. "Der Höhepunkt der überzogenen Erwartungen"

Content Marketing ist plötzlich die neueste Antwort. Aufregend und verheißungsvoll wird es zum Allheilmittel schlechthin - laut Pulizzi dauert diese Phase bis heute an.

3. "Das Tal der Ernüchterung"

Nach dem Rausch folgt der Kater. In diesem Jahr, so Pulizzi, ist es soweit.

Gründe für das Platzen der Content-Marketing-Blase gibt es nach Pulizzi viele. Einige von ihnen: Statt auf langfristige Kampagnen konzentrieren sich Unternehmen lieber auf Kampagnen, die von ihnen produzierten Inhalte zielen auf die Marke ab und nicht auf das Publikum. Die Prognose des "Godfather of Content Marketing" lautet deshalb: Es wird seltsam - 2016 wird sowohl zum Jahr der größten Erfolge als auch der schlimmsten Niederlagen.

Ob Pulizzi Recht behält, muss sich zeigen, zu seinen Ausführungen zum aktuellen Content-Marketing-Rummel geht es hier. Sollte sich die Prognose des CMI-Gründers erfüllen, besteht jedoch noch Grund zur Hoffnung: Denn aus dem Tal der Ernüchterung folgt nach Gartners Hype Circle schlussendlich die "Hochebene der Produktivität". Den Weg dorthin könnte vielleicht eine Studie von BBC Storyworks in London weisen: Sie testet neue Wege, um die emotionalen Auswirkungen von Content geführten Marketinginitiativen zu verstehen. Mithilfe der Untersuchung der Gesichtsausdrücke von 5153 digitalen Verbrauchern aus Australien, Hongkong, Singapur, USA, Kanada und Deutschland kommt sie dabei zu folgendem Schluss:

  

  


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W&V Redaktion
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