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Die künstliche Verknappung könnte auch zu einem anderen Extrem führen, glauben andere: Man kauft von einem Lieblings-Produkt soviel wie möglich auf, um es doch längere Zeit benutzen zu können. Die Kehrseite: Wer es nicht schafft, alles rechtzeitig vor dem Verfallsdatum aufzubrauchen, muss die verdorbene Ware womöglich wegwerfen. Nachhaltig? Nicht wirklich.

Auch einige Produkte der neuen Theke sorgen nicht gerade für Begeisterungsstürme. "Die totale Lachnummer sind die Bronzer-Sonst-was-Sprays. Badezimmer und Haare werden gleich mit eingenebelt. Wie kommt man auf so einen Schwachsinn?" empört sich eine Kommentatorin. Andere kritisieren die sehr hohe Ähnlichkeit bei der Verpackung einiger Sprays und Lipbalms mit bekannten koreanischen Kosmetikmarken wie etwa Tony Moly.

P2 wird schmerzlich vermisst

In den Kommentarspalten der Beauty-Youtuber häuft sich außerdem das Bedauern vieler Kundinnen über das Verschwinden der Marke, die dem neuen Label Platz machen musste: Die ehemalige dm-Eigenmarke P2 Cosmetics, die 2015 an den österreichischen Kosmetikkonzern Maesa verkauft wurde, wird in den Filialen nun nicht mehr zu finden sein.

Es sieht also momentan eher nach einem holprigen Start für 183 Days aus. Aber vielleicht hilft das Konzept ja auch dieser Hinsicht: Wenn die Produktpalette in sechs Monaten wieder ausgetauscht wird, kann dm vieles justieren – und Produkte anbieten, die bei den Kosmetikfans vielleicht besser ankommen.  


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde