Video-Kommentar :
Warum es egal ist, wie Capri Sonne heißt

Dass Capri-Sonne jetzt Capri-Sun heißt, sorgt gerade für eine ordentliche Welle der Entrüstung in sozialen Medien. Alles Quatsch, findet W&V-Redakteurin Lena Hermann: Nicht der Name, sondern der Inhalt ist das Problem.

Text: Gabriella Maria Bassu

W&V-Redakteurin Lena Hermann findet: Nicht der Name, sondern der Inhalt ist das Problem.
W&V-Redakteurin Lena Hermann findet: Nicht der Name, sondern der Inhalt ist das Problem.

Die Heidelberger Sisi-Werke haben ihr wichtigstes Produkt einem Markenrelaunch unterzogen: Aus Capri-Sonne wird Capri-Sun. Kein großes Ding, könnte man meinen. Oh doch. Denn der englische Name schmeckt der Netzgemeinde überhaupt nicht. Statt eines Imagegewinns erntet das Unternehmen Spott und Häme, #Capri Sun schaffte es bei Twitter sogar zum deutschen Trending Topic. Wortneuschöpfungen wie "Huntersmaster" (Jägermeister), "Kids Chocolate" (Kinderschokolade) folgten prompt. Ritter Sport kreiierte eigens ein Bild der Sorte "Knights Sport Orange" im Look des Capri-Sonne-Tütendesigns.

Capri-Sonne selbst hat mit einem Facebook-Post reagiert und die "Schlürfgemeinde" mit den Worten beruhigt: "Macht euch keine Sorgen, schließlich ist der Name auch schon alles was sich ändern wird."

Und genau da liegt das Problem der Marke, wie W&V-Redakteurin in einem Video-Kommentar erläutert.


Autor:

Gabriella Maria Bassu
Gabriella Maria Bassu

schreibt im Ressort Marketing, schwerpunktmäßig über Handel, Lebensmittel und Getränke sowie Digitales. Als Bewegtbild-Verantwortliche ist sie Online vor allem hinter der Kamera unterwegs. Hat bei W&V und Kontakter volontiert. Ist ohne Rad und ausreichend Kaugummi nur ein halber Mensch.