Warum es für Klenke nicht einfach wird

Als Schwingen vor zwölf Jahren seinen Posten bei der Telekom antrat, sah sich der Konzern in der Rolle des Prügelknaben. Die Lage damals war vergleichbar mit der heutigen Situation bei der Bahn. Über den miesen Service bei der Telekom zu schimpfen, war eine Art Volkssport geworden. Das hat sich - relativ bald nach Schwingens Amtsantritt - spürbar gedreht. Mittlerweile ist die Telekom zu einer positiven "Erlebnismarke" geworden. Angesichts dieses Turnarounds wird es nicht leicht für Klenke, sich zu profilieren und aus Schwingens Schatten zu treten.

"Mein Konzept wird eine agile Markenführung sein, mit dem Ziel, digitalen Optimismus zu etablieren und die Menschen emotional zu berühren", sagt Klenke. "Dafür ist es notwendig, bestehende Strukturen zu überdenken, schnell und integriert zu agieren und konsequente Kundenorientierung zu leben."

Am 1. April darf Klenke gleich loslegen.



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Autor: W&V Redaktion

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