Im Einklang mit Recht und Gesetz

Flying Uwe macht gerne Werbung, wenn sie zu ihm passt. "Ich bekomme viele Anfragen." Wenn er allerdings merkt, dass es noch viele Unsicherheiten gebe oder manche Agenturen zuviel wollten, lasse er die Finger davon. "Für uns YouTuber ist es wichtig, dass wir ein Teil des kreativen Prozesses sind." Agenturen sollten nicht zu viel vorgeben.

Die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) hatte Flying Uwe kürzlich ein Bußgeld von 10.500 Euro aufgebrummt, weil er es trotz mehrfacher Hinweise unterlassen habe, drei YouTube-Videos, in denen er einige Produkte ausgiebig positiv darstellte, als Dauerwerbesendung zu kennzeichnen. Das verstoße gegen die Werbebestimmungen des Rundfunkstaatsvertrags. Bei Axe stimmt aber alles: Das Video ist als Werbung gekennzeichnet, verweist auf Amazon und Filialen der Drogeriemarktkette Müller.


Autor:

Conrad Breyer, W&V
Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er liebt alles, was Struktur hat in der Agenturwelt und Werbern unter den Nägeln brennt. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LSBTI-Rechte, insbesondere in der Ukraine.


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