Die Werbeindustrie muss professioneller werden im Umgang mit Influencern

Natürlich muss im Influencer Marketing vieles optimiert werden, allerdings kann man dies nicht alleine den Influencern aufbürden. Ein erster wichtiger Schritt wäre, Influencer Marketing nicht als eine Art Add-On an einer Marketing-Strategie zu betrachten, sondern als elementaren und zentralen Bestandteil für einen zeitgemäßen Online-Marketing-Mix.

Wenn es heißt, "Rettet das Influencer Marketing" muss die Frage lauten: Wie viel Initiative muss da vom Influencer ausgehen? Und wie stark muss die Professionalisierung aus der Ecke kommen, in der die Budgets, die Ideen und die Kreationen verortet sind?

In den meisten Fällen gehen Brands und Agenturen auf Influencer zu und platzieren dann mit viel Unwissen und wenig Erfahrung Kampagnen. Hier sollte die Professionalisierung ansetzen, mit profunder Beratung und einer strategischen Kampagnenplanung. Dann retten wir nicht das Influencer Marketing, sondern bauen es zu einem wirklich skalierbaren, nachhaltigen und möglicherweise zum wichtigsten Online-Marketing-Kanal der nächsten Jahrzehnte aus.

Der Autor: Simon Staib ist Gründer & CPO von Blogfoster. Zuvor war er Geschäftsführer von Stilanzeigen.net. Simon hat Interface Design an der Fachhochschule Potsdam studiert und gründete während seiner Schulzeit mit Netzpulsen sein erstes Unternehmen. Wenn es nach ihm geht, wird "im Jahr 2020 jeder mit seinen sozialen Interaktionen Geld verdienen".

Wer sich über das Thema Influencer Marketing mit uns und anderen Branchenköpfen austauschen will, kann das über die W&V Facebook-Gruppe "Rettet das Influencer Marketing" tun (#echtjetzt).

Alle wichtigen Infos zu Do's und Dont's im Influencer Marketing können Sie hier in unserem Dossier nachlesen.


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W&V Leserautor

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