Olympische Spiele :
Warum McDonald's-Essen trotzdem zu Olympia passt

McDonald's sponsert die Olympischen Spiele. Trotz zum Teil strenger Diätvorschriften unter den Sportlern wächst die Schlange vor der Rio-Filiale täglich. Ein Hauptgewinn für McDonald's - besonders im Social Web.

Text: W&V Redaktion

Die Freindswin-Kampagne scheint weniger aufs Image einzuzahlen als das Kostenlos-Essen für die Sportler.
Die Freindswin-Kampagne scheint weniger aufs Image einzuzahlen als das Kostenlos-Essen für die Sportler.

Eigentlich müssen Olympioniken strenge Diät halten. Trotzdem ist McDonald's einer der offiziellen Partner der Olympischen Spiele in Brasilien. Mit wachsendem Erfolg, denn die Schlange vor der Olympia-Filiale wird offenbar von Tag zu Tag länger. Das hat offenbar mehrere Gründe, wie verschiedene Medien berichten: Zum einen soll dem Vernehmen nach die olympische Mensa nicht so richtig lecker kochen, zum anderen spendiert McDonald's den Atlethen in seiner Filiale im olympischen Dorf kostenloses Essen. Das Kalkül scheint aufzugehen, denn die dankbaren Tweets und Posts reißen nicht ab. Ein Hauptgewinn für das Image von McDonald's.

Zuletzt hatte ein australischer Badminton-Spieler sein Mega-Menü gepostet, nachdem er eine Niederlage einstecken musste. Das Frust-Essen umfasste weit über 8.000 Kalorien, vier Burger, sechs Portionen Pommes und vier Portionen Nuggets: 

Er ist nicht der einzige bekennende Fast Food-Fan. 2012 hat der schnellste Mann der Welt Usain Bolt verraten, dass er sich für seinen Gold-Lauf mit Nuggets von McDonald's vorbereitet hat. Auch andere Atlethen teilen zu den aktuellen Spielen bereitwillig ihre Erfahrungen mit McDonald's:

Offenbar ist besonders nach den Wettkämpfen die Diät-Disziplin nicht mehr durchzuhalten.  Der deutsche Handballer Kühn allerdings hat seine deutschen Sportler-Kollegen in Schutz genommen und gemutmaßt, wer eigentlich die wichtigste deutsche Beteiligung an der McDonald's-Schlange ist: "Ich glaube, da sind unsere Betreuer ein bisschen weiter vorne im Rennen."


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