Das ist bei neuen Marken ein normaler Prozess, der sicherlich zwei bis drei Jahre dauert. Aber diese Zeit ist nicht mehr da. Anders sieht es bei einer Marke aus, die in anderen Teilen der Welt bereits existiert und in Deutschland vielleicht schon erwartet wird. Die hat offline bessere Chancen. In den USA sehen Sie viele Marken, die bewusst den Markteintritt hinauszögern, damit die Begehrlichkeit wächst.

Cosnova-Produkte

Essence, LOV und Catrice heißen die drei Marken von Cosnova.

Herr Lauber, welche Bedeutung hat Ihr eigener Onlineshops?

Lauber: Im Moment liegt der Anteil noch bei zwei bis drei Prozent. Aber der Umsatz dort steht nicht im Fokus. Wenn ein Kunde unbedingt bei uns kaufen möchte, bedienen wir ihn natürlich. Aber wir sind mit unseren Händlern gut aufgestellt. Sie zu unterstützen und uns dort mehr zu etablieren, ist das wichtigste Ziel.

Ist der eigene Onlineshop dann hauptsächlich Marketingkanal?

Lauber: Ja, heute ist das sehr stark so. Denn unsere Nutzer erwarten, dass sie dort alle Produkte und Informationen finden. Außerdem wollen wir darüber immer besser verstehen, mit wem wir es zu tun haben.

Welche digitale Vision Cosnova für die Zukunft hat, was dm damit zu tun hat und ob es sich überhaupt lohnt, niedrigpreisige Konsumgüter übers Internet zu verkaufen, lesen Sie im ausführlichen Artikel in Ausgabe 5 der W&V



Autor: Verena Gründel

ist seit 2017 bei W&V, zuerst als Redakteurin im Marketingressort, jetzt als Chefredakteurin. Sie lässt sich von spannenden Marken- und Transformationsgeschichten begeistern und hat ein Faible für Digitalmarketing und Social Media. Neben der Contentstrategie treibt sie das Eventbusiness von W&V voran und steht selbst gern auf der Bühne. Sie liebt Reisen, Food und Fitness – und seit Corona auch wieder ihre alte Honda 500.