Kommentar zu Osram-Manager Graser :
Warum wir mehr Marketer wie Marcus Graser brauchen

Zu großen Digital-Kirmes SXSW kommen Kreative, Nerds, Digitalgurus und Marketing-Evangelisten aus aller Welt. Frank Zimmers persönlicher SXSW-Held ist ein weniger bekannter Osram-Marketer aus München.

Text: W&V Redaktion

Osram-Manager Marcus Graser (l.) im Gespräch mit Mirko Kaminski.
Osram-Manager Marcus Graser (l.) im Gespräch mit Mirko Kaminski.

Zu großen Digital-Kirmes SXSW kommen Kreative, Nerds, Digitalgurus und Marketing-Evangelisten aus aller Welt. Mein persönlicher SXSW-Held ist ein weniger bekannter Mann aus München: Marcus Graser, Head of Strategy & Marketing im Geschäftsbereich Specialty/Automotive Lighting bei Osram.

Tausende von Marketingchefs stellen sich jeden Tag die Frage, was die Digitalisierung für ihr Unternehmen wirklich bedeutet und wie sie damit umgehen sollen. Aber kaum jemand hat den Mut, offen darüber zu reden, die eigene Unsicherheit zu bekennen und sich vorurteilslos auf Neues einzulassen. Graser tut das in seinem SXSW-Interview mit Mirko Kaminski:

"Es geht nicht um Technik, es geht um Geschäftsmodelle" ist einer seiner Erkenntnisse im "German Folks House" in Austin. Bei den meisten seiner Kollegen würde das wie ein Powerpoint-Spruch aus dem Beamer klingen, aber Graser kauft man ab, dass ihn das Thema jenseits der handelsüblichen Digital-Schlaumeierei umtreibt:

"Ich komme mir gerade so vor, als würde ich in einem Haus wohnen und hätte zum ersten Mal eine Tür geöffnet, hinter die ich noch nie geschaut habe".

Die Tür zu den unentdeckten und ungeahnten digitalen Möglichkeiten: Kein schlechtes Bild für eine neue Marketing-Welt, die viele Entscheider nicht sehen wollen oder nur aus zweiter Hand kennen. Unternehmen brauchen mehr Entdeckertypen wie Marcus Graser.


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W&V Redaktion
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