Upcycling :
Was Corona-Bier mit Brillen aus Plastikmüll zu tun hat

Mit Upcycling-Kollektionen setzt sich Corona gegen die Meeresverschmutzung mit Plastik in Szene.

Text: Judith Pfannenmüller

Als erstes Projekt ist aus dieser Partnerschaft eine Sonnenbrillen-Kollektion entstanden.
Als erstes Projekt ist aus dieser Partnerschaft eine Sonnenbrillen-Kollektion entstanden.

Die Mexico-Bier Corona (Anheuser-Busch InBev) zelebriert als Marke das entspannte Abhängen am Strand. Dazu passt die Partnerschaft mit dem Meeresaktivisten Cyrill Gutsch und seiner Organisation Parley for the Oceans, die sich gegen die Plastikmüllverschmutzung der Meere und Küsten einsetzt und dazu neben Corona auch mit Marken wie Adidas kooperiert.

Kooperation mit Kreativen

Corona und Parley for the Ocean haben nun die Plattform Clean Waves ins Leben gerufen: Dort können Kreative wie zum Beispiel Modedesigner die Anti-Meeresmüll-Bewegung unterstützen, in dem sie trendige Produkte aus Plastikmüll entwerfen und herstellen. Das Grundmaterial wird über eine spezielle Upcycling-Methode aus Plastikmüll gewonnen, der an Stränden und auf der Hochsee eingesammelt wird. 

Als erstes ist aus dieser Partnerschaft eine Sonnenbrillen-Kollektion entstanden. Die Sonnenbrillen werden beim Fashionportal Net-a-porter verkauft. Die Verkaufserlöse fließen wiederum in die Inselrettungs-Aktion Corona x Parley, im Zuge derer die Partner bis zum Jahr 2020 mit publicityträchtigen Müllsammel-Aktionen 100 Inseln vom Plastikmüll befreien wollen.


Autor:

Judith Pfannenmüller
Judith Pfannenmüller

ist Korrespondentin für W&V in Berlin. Sie schaut gern hinter die Kulissen und stellt Zusammenhänge her. Sie liebt den ständigen Wandel, den rauhen Sound und die thematische Vielfalt in der Hauptstadt.