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Eine wichtige Erkenntnis der Untersuchung: Die "Influencer von nebenan" werden von ihrem Publikum einfach als authentischer wahrgenommen. Rund 60 Prozent macht es Freude, "meinen Freunden neue Marken und Produkte vorzustellen", bei den Influencern mit 5000 bis 10.000 Followern sind es sogar 75,8 Prozent.

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Der jeweilige Freundes- und Bekanntenkreis schätzt das ebenfalls. "Meine Freunde halten mich für eine gute Informationsquelle, wenn es um neue Produkte geht", geben 43,8 Prozent der Befragten an. Bei den meisten Influencern steigt mit solch positiver Resonanz auch das Markenbewusstsein. Und gerade das, gepaart mit der starken persönlichen Note ihrer Postings, macht diese Gruppe zu interessanten Partnern für Marketer, so die Studie.

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"Everyday- und Micro-Influencer agieren auf ihrem Terrain vorwiegend aus eigener Motivation und mit ihrer persönlichen Begeisterung. Damit sind sie für ihre Zielgruppe absolut authentisch und liefern aufgrund ihrer Expertise für nahezu jedes Thema hochwertigen Content und wertvolle Empfehlungen", so Stefan Schumacher, Geschäftsführer Territory Influence.

In diesem frühen Stadium ihrer Tätigkeit haben die meisten Influencer auch noch keine weitergehenden wirtschaftlichen Beweggründe. Was sie empfehlen, geschieht normalerweise aus ihrer echten Überzeugung heraus. Das kann natürlich auch bei "größeren" Influencern der Fall sein. Da diese aber meist schon Werbedeals eingehen, mag mancher Follower deren Ratschlägen nicht mehr ganz so vertrauensvoll folgen. Was natürlich auch an der wachsenden Professionalisierung liegt, die mit zunehmender Tätigkeit in diesem Feld unausweichlich einhergeht.

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Ums reine Geldverdienen gehe es den meisten aber auch dann noch nicht, betont Florian Haumer, Co-Autor von der Hochschule Macromedia: "Deutlich stärker ausgeprägt sind Antriebsfaktoren wie die uneigennützige Beratung anderer, die Unterstützung 'guter' Unternehmen oder ganz grundsätzlich die persönlichen Präferenzen."

Also, Marketer, aufgepasst: Weniger reichweitenstarke Influencer überzeugen mit Expertenwissen in vielfältigen Bereichen und authentischem Content. "Kombiniert mit einer zunehmenden Professionalität und Markenbindung qualifizieren sie sich als glaubwürdige Markenbotschafter in kleinere, spitze Zielgruppen", fasst Stefan Schumacher die Untersuchung zusammen.


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Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde