Was die deutschen EM-Stars mit Werbung verdienen

Mesut Özil ist mit etwa vier Millionen Euro im Jahr in Sachen Werbung der Spitzenverdiener. Für W&V nahm Sport + Markt elf Nationalspieler unter die Lupe.

Text: Ulrike App

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Die laufende Fußball-Europameisterschaft steigert den Werbewert der Löw-Elf erheblich und verhilft den einzelnen Nationalspielern zu neuen, oft millionenschweren Werbeverträgen. Zudem sind die Gagen der Fußball-Profis inzwischen deutlich höher als noch vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2010. Werbestar in der deutschen Elf ist derzeit Mesut Özil, der laut einer Schätzung, die der Kölner Sportvermarkter Sport + Markt für die W&V erhoben hat, bis zu vier Millionen Euro im Jahr mit Werbung verdient. Der 23-Jährige Star von Real Madrid, zu dessen Werbepartnern die Marke Nike gehört, verweist damit Lukas Podolski (Werbewert 3,5 Millionen Euro) und Bastian Schweinsteiger (2,5 Millionen) auf die Plätze zwei und drei. Schweinsteiger ist unter anderem aktuell in einem Spot für das Henkel-Deo Right Guard zu sehen. Der Werbewert gibt an, wie hoch in etwa die jährlichen Zusatzeinkünfte durch Werbung sind.

Wie stark die Spieler von guten Turnierleistungen profitieren, zeigt Thomas Müller, Shootingstar der Fußball-WM in Südafrika. Verdiente Müller vor der Weltmeisterschaft 2010 noch maximal 100000 Euro im Jahr als Markenbotschafter, kommt der Spieler inzwischen auf einen Werbewert von 2,5 Millionen. Dafür sorgen die Verträge des Bayern-Spielers mit Rewe, Bifi (Unilever), der Molkerei Alois Müller und Adidas.

Lesen Sie die Titelgeschichte zu den Werbeeinnahmen und der Testimonialtauglichkeit unserer National-Kicker in der aktuellen W&V (26/2012). Die Aktionen der Sponsoren zur EM finden Sie in unserem Special.


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Ulrike App
Ulrike App

ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.



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