Heineken stellt den Zweierteams zunächst kleine Aufgaben, um das Eis zu brechen und lässt sie zusammen eine Bar aufbauen. Am Ende steht das Angebot, bei einem Bier über die unterschiedlichen Ansichten zu diskutieren. So entscheiden die Teilnehmer:

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Für Marken ist es immer eine heikle Gratwanderung, wenn sie sich zu politischen und sozialen Themen äußern oder diese aufgreifen. Tun sie es, wird schnell der Vorwurf laut, man wolle nicht die Welt verbessern, sondern nur Produkte verkaufen. Tun sie es nicht, wird ihnen mangelndes Engagement vorgeworfen. 

Heineken findet einen guten Mittelweg. Die Marke richtet nicht über die einzelnen Teilnehmer, sondern zeigt mit diesem kleinen Experiment, wie Menschen dazu gebracht werden können, überhaupt miteinander zu reden. Das ist der Sinn von #OpenyourWorld: Mensch trifft auf Mensch und hinterfragt Klischees. In Zeiten, in denen sich viele in ihrer Gedankenblase verschanzen und keine andere Meinung mehr zulassen, hat das was. Gemeinsames Biertrinken, Möbelbauen und Zuhören - das könnte durchaus ein Anfang sein.  

  


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

koordiniert und steuert als Newschefin der W&V den täglichen Newsdienst und schreibt selber über alles Mögliche in den Kanälen von W&V Online. Sie hat ein Faible für nationale und internationale Kampagnen, Markengeschichten, die "Kreation des Tages" und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.