Unternehmenssitz ist Berlin, Moia startet dort mit einem 50-köpfigen Team, das 2017 schnell weiter ausgebaut werden soll. "Wir wollen uns mittelfristig zu einem der globalen Top Player unter den Mobilitätsdienstleistern entwickeln. Dafür werden wir um die besten Köpfe und Technologie-Start-ups werben", sagt Ole Harms. Ein weiterer wichtiger Standort für Moia werde die Stadt Hamburg sein. Im Herbst hat der Volkswagen Konzern mit der Hansestadt eine strategische Mobilitätspartnerschaft für drei Jahre vereinbart. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen auch in zukünftige Moia-Projekte in Europa einfließen.

Auf zwei Geschäftsfelder fokussiert sich Moia zunächst: Im Mai investierte der Konzern 300 Millionen Dollar in den Fahrdienst-Vermittler Gett, der aktuell in 100 Städten seine Dienstleistungen anbietet. "Gemeinsam mit Gett verfolgen wir eine klar festgelegte Expansionsstrategie in Europa – erst kürzlich haben wir mit drei Konzernmarken die erste gemeinsame Initiative mit attraktiven Fahrzeugpaketen für Gett-Fahrer im Wachstumsmarkt Moskau umgesetzt. Weitere Märkte werden in absehbarer Zeit folgen", sagt Harms.

Außerdem plant Moia eigene "Pooling"-Dienste auf Abruf, etwa für Pendler. Mit dem "connected commuting" sollen in den Städten der Individualverkehr und der öffentliche Nahverkehr effizienter gestaltet werden, um unnötige Einzelfahrten zu vermeiden. Erste Piloten sollen noch 2017 starten. (fs mit dpa)



W&V Redaktion
Autor: W&V Redaktion

Nicht alle W&V-Artikel erscheinen unter dem Namen eines einzelnen Autors. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Artikel mit „W&V-Redaktion“ gekennzeichnet sind. Zum Beispiel, wenn mehrere Autoren daran mitgearbeitet haben oder wenn es sich um einen rein nachrichtlichen Text ohne zusätzliche Informationen handelt. Wie auch immer: Die redaktionellen Standards von W&V gelten für jeden einzelnen Artikel.