Kritisiert wurde in erster Linie, welche Signalwirkung diese Werbung auf die Kunden, die Verbraucher und den Lebensmittelmarkt allgemein hat. Vor allem Verbände und Vegetarier und Veganer haben sich skeptisch geäußert.

Edeka selbst hat in einem Kommentar auf die Kritik reagiert: "Bei dem Angebot handelte es sich aber um eine Werbeaktion, die nur in einigen Märkten verfügbar sowie auf einen Tag begrenzt war. Der Angebotspreis hatte in diesem Fall keinen Einfluss auf den Erzeugerpreis, den die Landwirte erhalten, sondern ging zu Lasten des Groß- und Einzelhandels. Edeka engagiert sich in vielen Bereichen für das Thema Tierwohl, unter anderem als größter Beitragszahler der Initiative Tierwohl."

Jene Zeiten scheinen offenbar gerade in den Hintergrund geraten zu sein: Im Jahr 2016 hatte Edeka noch mit Jung von Matt großen Werberummel für sein veganes Sortiment gemacht. Starkoch Attila Hildmann war das Aushängeschild der Aktion:

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Autor:

Anja Janotta, Redakteurin
Anja Janotta

seit 1998 bei der W&V - ist die wohl dienstälteste Onlinerin des Hauses. Am liebsten führt sie Interviews – quer durch die ganze Branche. Neben Kreativ- und Karrierethemen schreibt sie ab und zu was völlig anderes - Kinderbücher. Eines davon dreht sich um ein paar nerdige Möchtegern-Influencer.