Celebrity Marketing :
Werbe-Duell: Pep Guardiola vs. Jürgen Klopp

Pünktlich zum Bundesligastart vergleicht CPI Celebrity Performance die Werbewirkung von Pep Guardiola und Jürgen Klopp. Als Testimonial hat der Dortmund-Trainer die Nase vorn.

Text: Katharina Hannen

08. Aug. 2013

Der Konkurrenzkampf zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund findet nicht nur auf dem Fußballplatz statt. Auch die Trainer dieser Mannschaften sehen sich regelmäßig Vergleichen ausgesetzt: Eine aktuelle Erhebung von CPI Celebrity Performance stellt die Werbewirkung von Pep Guardiola und Jürgen Klopp gegeneinander. 

Pünktlich zum morgigen Start in die 51. Bundesligasaison hat das auf Promi-Marketing spezialisierte Unternehmen die Testimonial-Eignung der beiden untersucht. Bislang habe der Dortmund-Trainer klar die Nase vorn, doch auch der Bayern-Neuling habe das "Potenzial zum erfolgreichen Testimonial in Deutschland", so die Studie.

Mit Engagements etwa für Opel, Philips, Ferrero oder Seat ist Klopp bereits eine feste Größe in der Werbung. Neun von zehn Personen kennen ihn vom Namen oder Bild her, ein Wert, der ihn zum bekanntesten unter den Bundesliga-Trainern macht. Guardiola, dessen Bekanntheitsgrad vor einem halben Jahr noch bei 39 Prozent lag, folgt nun mit 73 Prozent auf Platz zwei (dahinter Bruno Labbadia 66% und Mirko Slomka 62%). 

Doch um erfolgreich werben zu können, braucht man auch ein starkes Image. In dieser zweiten, von CPI erhobenen, Kategorie liegt Klopp ebenfalls vorn: Über die Hälfte der Deutschen halten ihn für sympathisch, bei Guardiola sind es nur 34 Prozent. Während der Bayern-Trainer bei allen werberelevanten Aspekten wie Vertrauenswürdigkeit, Einzigartigkeit und zukünftigem Erfolg die niedrigeren Werte erzielt, kann er Klopp in puncto Meinungsführerpotenzial (31% zu 29%) ausstechen.

Kompetenz, Dynamik und Temperament sprechen die Befragten beiden gleichermaßen zu. Guardiola halten sie allerdings für deutlich attraktiver (49%, 24%), eleganter (44%, 14%) und trendiger (41%, 30%), was dazu führt, dass ihn sich viele Studienteilnehmer als erfolgreiches Testimonial in den Bereichen "Mode & Accesoires" (49%), "Luxusgüter" (41%) sowie "Schmuck & Uhren" (39%) vorstellen könnnen. Für Marken der Unterhaltungselektronik sei hingegen Klopp eher geeignet. Geht es um das Bewerben von Sportartikeln, Erfrischungsgetränken oder Autos wirken beide Trainer ähnlich kompetent.


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