Werbeduell: Audi A3 versus Mercedes-Benz A-Klasse

Fast zeitgleich kommen der neue Audi A3 und die A-Klasse von Mercedes-Benz auf den Markt. Während Audi auf Emotionen und Technik pur setzt, bläst Mercedes-Benz zum Angriff. Wer gewinnt das Werbeduell? Voten Sie mit.

Text: Rolf Schröter

Fast zeitgleich kommen Ende August und Mitte September der neue Audi A3 und die A-Klasse von Mercedes-Benz auf den Markt. Audi will mit der dritten Generation des Modells in dem Kompakt-Segment seine Führung ausbauen. Die A-Klasse ist Hoffnungsträger von Mercedes-Benz, sie soll jüngere und neue Käufer an die Marke binden. Und helfen, Marktführer Audi zu überholen.

Audi wirbt zur Einführung mit dem Claim "Weiter voraus". Der weltweite TV-Spot erzählt eine Liebesgeschichte, bei der Audi nebenbei sein neues Highlight - einen Drehregler mit Touchfeld - erklärt. Die Kreation stammt von den Agenturen Kempertrautmann, Hamburg, und Razorfish, Frankfurt/Berlin.

Weniger emotional, sondern ziemlich unaufgeregt präsentieren die Printmotive die technologischen Innereien des neuen A3. "Die Kampagne ist auf das Produkt fixiert", erklärt dazu Lothar Korn, Leiter Marketing-Kommunikation bei Audi, im Interview mit der W&V.

Deutlich offensiver trommelt die Kampagne von Jung von Matt, Hamburg, für den Marktstart der A-Klasse am 15. September mit Schlagwörtern wie "Attacke" und "Angriff" und dem "Pulsschlag einer neuen Generation".

Und Mercedes-Benz setzt auf das Testimonial Matthias Schweighöfer, um Kunden für Probefahrten zu gewinnen: Bei der Deutschland-Tour durch 21 Großstädte begleitet Matthias Schweighöfer die Probefahrt als "virtueller Beifahrer": 

Die Attacke von Mercedes-Benz sieht Lothar Korn gelassen: "Es ist doch verständlich, dass unser Erfolg Begehrlichkeiten weckt", erklärt er. "Der A3 wird seinen Weg fortsetzen, davon sind wir überzeugt." Das komplette Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der W&V, Nr. 30. (ros/fs)

Und welcher Markenauftritt überzeugt Sie mehr? Voten Sie mit. 

Das Voting ist beendet. Hier ist das Ergebnis:
 
•  Audi A3 52.13 Prozent
•  Mercedes-Benz A-Klasse 47.31 Prozent
•  Keine von beiden 0.545 Prozent


Autor:

Rolf Schröter
Rolf Schröter

Als Leiter des Marketing-Ressorts der W&V und neugieriger Kurpfälzer interessiert sich Rolf Schröter prinzipiell für alles Mögliche. Ganz besonders mag er, was mit Design und Auto zu tun hat.