Mit einem erneut zweistelligen Wachstum - nämlich um 13,1 Prozent - und Werbeausgaben von 2,5 Milliarden Euro präsentieren sich die Out-of-Home-Medien weiter kraftstrotzend. Die Ausgaben für Digital-Out-of-Home stiegen sogar um gut 40 Prozent auf 0,7 Milliarden Euro. Weitere Treiber in diesem Bereich sind die Transportmedien (+ 42,7 Prozent auf 0,6 Milliarden Euro) sowie Ambient Media (+ 22,2 Prozent auf 0,048 Milliarden Euro).

Digitale Medien wachsen vor allem im Mobile-Bereich

Online-Medien weisen ein stabiles Plus von 7,9 Prozent aus und bringen es damit auf Bruttowerbeausgaben in Höhe von 3,8 Milliarden Euro. Wie schon im Vorjahr wächst dabei Mobile am stärksten (+ 24,2 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro), während Desktop-Werbung mit 2,6 Milliarden Euro nur um 1,6 Prozent zulegen konnte.

Radio konnte im vergangenen Jahr um 1,6 Prozent zulegen (knapp 2 Milliarden Euro). Die Printmedien dagegen verzeichnen einen weiteren Rückgang, mit minus 1,1 Prozent auf nunmehr 8,5  Milliarden Euro. Dabei verlieren die Fachzeitschriften 3,9 Prozent, gefolgt von den Publikumszeitschriften (- 2,2 Prozent) und den Zeitungen, die lediglich 0,1 Prozent einbüßten.

Lebensmitteleinzelhandel gibt am meisten Geld für Werbung aus

In den Bereichen Lebensmitteleinzelhandel und Online-Handel wird immer mehr Geld in Werbung investiert. Der Lebensmitteleinzelhandel konnte sich 2019 mit einem Wachstum von 8,6 Prozent als Top-Branche positionieren (1,8 Milliarden Euro), gefolgt von Online-Dienstleistungen (+2,6 Prozent), Automobil (-4,8 Prozent), Arzneimittel (+4,7 Prozent) und Süßwaren (-7,1 Prozent).

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Markus Weber, Redakteur W&V
Autor: Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.