Süßwarenhersteller trotz mehr Konsum auf der Werbebremse

Das muss natürlich entsprechend beworben werden. 80 Prozent der Süßwarenkonsumenten sind empfänglich für Aktionen am POS und lassen sich dadurch beeinflussen. Aber auch klassische Werbemaßnahmen greifen – nur wer wirbt, ist sichtbar und kann gerade bei den so wechselfreudigen Süßwarenkunden das Match für sich entscheiden.

Doch so sehr der Bedarf an Süßem gestiegen ist – geworben wurde dafür unterm Strich bislang deutlich weniger. Ein Blick in das W&V Data-Dashboard zu den Top-Spendern zeigt, dass die Süßwarenmarken insgesamt mit ihrem Bruttowerbedruck noch rund 22 Prozent unter Vorjahr liegen. Einzeln betrachtet sieht es anders aus: Die Nummer zwei unter den Werbungtreibenden etwa, Storck, hat die Vorjahresmarge seiner Bruttospendings bereits um gut 14 Prozent überholt. Die dominierende Nummer eins, Ferrero, dagegen steht noch rund 30 Prozent im Rückstand.

Ferrero und Storck legen nach

Aktuell legen aber sowohl Storck als auch Ferrero nach und finden sich beide im aktuellen W&V Data-Ranking der 30 teuersten Werbemotive einer Woche (28.9. bis 4.10.2020). Eine Präsenz, die genau die Strategie spiegelt, nach der das Segment mit seinen schwierigen Kunden verlangt: Zum einen mit hohem Werbedruck bekannte Produkte im Mindset festigen, um die wenigen treuen Kunden zu halten und die vielen wechselfreudigen zu locken. Dafür stehen etwa die Kampagnen für Ferreros Kinder Riegel und Toffifee von Storck. Zum anderen gilt es, auch mit ganz neuen Produkten zu locken, wie etwa Ferrero mit seinem Hanuta-Ableger.

Nachfolgend können Sie sich die Spots zu diesen drei Produkten aus dem W&V Data-Ranking der 30 Motive mit dem höchsten Werbedruck ansehen. 

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Alle Top 30 finden Sie hier auf W&V Data. Wenn Sie wissen wollen, wie viel Werbegeld Ferrero, Storck und andere Süßwarenbrands in welchen Kanälen lassen, können Sie das hier auf unseren W&V Data-Dashboards abrufen.

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Autor: Christiane Treckmann

Als Redaktionsleiterin von W&V verantwortet Christiane Treckmann vor allem die Themenumfelder in der Printausgabe von W&V, die W&V Reports sowie diverse Sonderprodukte. Ihr Motto: Nutzwert statt Buzzword-Bingo. Zum Verlag W&V kam Christiane 2001, damals wahrscheinlich noch mit Klapphandy. Seitdem verfolgt sie vor allem, wie Medien und Mediennutzung die Gesellschaft verändern.