Heftig traf es auch den Zeitschriftenbereich: Hier gingen die Gesamtspendings im Vergleich zu 2016 um 11,5 Prozent auf 776 Millionen Pfund (881 Mio. Euro) zurück, wobei sogar die Digitalerlöse mit einem Minus von 4 Prozent auf 271 Millionen Pfund (308 Mio. Euro) rückläufig waren.

Die eigentlichen Gewinner heißen Google und Facebook. So dürfte der Anteil von Google allein bei der Suchmaschinenwerbung in Großbritannien bei etwa 90 Prozent liegen. Auch Googles Anteil bei der Display-Werbung ist überproportional, vor allem durch die Video-Plattform Youtube und den stark genutzten Online-Marketing-Service Doubleclick. Größter Player bei der Display-Werbung ist allerdings das soziale Netzwerk Facebook, das in Großbritannien vergangenes Jahr geschätzt mehr als 1 Milliarde Pfund an Werbeerlösen eingestrichen hat.


Autor:

Franz Scheele
Franz Scheele

Schreibt als freier Autor für W&V Online. Unverbesserlich anglo- und amerikanophil interessieren ihn besonders die aktuellen und langfristigen Entwicklungen in den Medien- und Digitalmärkten Großbritanniens und der Vereinigten Staaten.