Lesetipp :
Wie 25Hours seine Hotels vermarktet

Die Hotelkette 25Hours hat Design zum wesentlichen Unterscheidungsmerkmal erhoben. Aber es gibt noch weitere Charakteristika.

Text: Anja Janotta

Die bekannten Urinale aus dem Haus The Goldman.
Die bekannten Urinale aus dem Haus The Goldman.

Design ist nicht alles, macht aber bei 25Hours den wichtigsten Markenaspekt aus. Markenchef Bruno Marti, erster Angestellter der Hotelkette, erzählt im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Paid), dass das unterschiedliche Design gemäß dem Markenmotto "Kennst du eins, kennst du keins" erst einmal gar nicht als durchdachte Markenstrategie geplant war. Das gute Aussehen war eben den Gründern persönlich wichtig gewesen. "Ehrlicherweise ist es in vielen Unternehmen so: Die klare Positionierung als Marke kommt später", sagt Marti. Er setzt auf individuelle Konzepte je nach Stadt und individuelle Betreuung der Gäste.

Bruno Marti

In Paris und München baut die Gruppe, die mittlerweile zu Accor gehört, derzeit neue Häuser. Jeweils mit Restaurants, die auch unabhängig sind und über eigene Eingänge verfügen, damit sie genügend Locals anziehen. So könnten sich die Gäste auch als Teil einer Stadt fühlen. Denn das Essen sei das Wesentliche für ein gutes Gasterlebnis, sagt Marti. "Unsere Art Hotellerie lebt davon, dass die Geschichten weitererzählt werden. Das Erlebnis ist Hauptunterscheidungsmerkmal geworden."

Das ganze Interview lesen Sie hier.


Autor:

Anja Janotta, Redakteurin
Anja Janotta

seit 1998 bei der W&V - ist die wohl dienstälteste Onlinerin des Hauses. Am liebsten führt sie Interviews – quer durch die ganze Branche. Neben Kreativ- und Karrierethemen schreibt sie ab und zu was völlig anderes - Kinderbücher. Eines davon dreht sich um ein paar nerdige Möchtegern-Influencer.