Weltfrauentag :
Wie Batiste Frauen Mut macht

Total im Trend: Marken, die gesellschaftspolitisch Haltung beweisen. Das Trockenhaarmittel Batiste lanciert die Kampagne #YeYouCan und will so eine ganze Community schaffen.

Text: Conrad Breyer

Wenn andere sagen: Du kannst es nicht. Sagt Batiste: #YesYouCan!
Wenn andere sagen: Du kannst es nicht. Sagt Batiste: #YesYouCan!

Erstmal geht es natürlich um eine Kampagne. Das Trockenshampoo Batiste (Church & Dwight) will in Deutschland bekannter werden, mehr verkaufen. Freilich reicht es dafür nicht, den Leuten einfach die Flasche vors Gesicht zu halten. Datengetrieben, gesellschaftspolitisch soll es sein. Die Agentur Cheil startet deshalb eine große Aktion zum Weltfrauentag am 8. März.

Mit Hilfe eines Algorithmus identifiziert die Agentur Posts auf Twitter, die unterschiedliche Formen der Diskriminierung von Frauen aufnehmen. Auf diese Tweets antwortet Batiste mit positiven Statements, die klar machen: Du kannst alles schaffen. #YesYouCan!

Schluss mit den Selbstzweifeln

"Ständig wird uns Frauen gesagt, was wir alles angeblich nicht können. Meistens haben wir schon im frühen Alter konkrete Vorstellungen wie wir sein müssen, gepaart mit einer Menge Selbstzweifel", sagt Heidi Binder, Head of Marketing bei Batiste. Sie will das ändern und mit Batiste mitmischen.

Auf der Landingpage www.yesyoucangirl.de lässt sich die Kommunikation bald live nachverfolgen - noch ist sie offline. Zum Weltfrauentag am 8. März geht's dann los. Hier stehen ausgewählte Statements zum Teilen zur Verfügung. Wer mag, kann Aussagen auf seiner Timeline posten oder als Foto verschicken. Jede Userin wird so zu einer weiteren Botschafterin der Aktion und ermutigt die eigenen Freundinnen dazu, an sich zu glauben. Soweit die Idee.

Batiste will zur Markenbotschafterin werden

Parallel planen Kunde und Agentur, eine Plattform zu schaffen, die über starke Frauen berichtet. So soll eine ganze Community entstehen, die Batiste moderiert.


Autor:

Conrad Breyer, W&V
Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er liebt alles, was Struktur hat in der Agenturwelt und Werbern unter den Nägeln brennt. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LSBTI-Rechte, insbesondere in der Ukraine.