Guerilla-Kampagne :
Wie die FDP und Heimat den Brexit nutzen

"Liebe Startups bleibt ruhig und kommt nach Berlin" - mit einer frechen Autowerbung machen sich die FDP und ihre Agentur Heimat den Brexit zu Nutzen.

Text: W&V Redaktion

- 8 Kommentare

Freche Botschaften vor der Tower Bridge.
Freche Botschaften vor der Tower Bridge.

Nicht für alle muss der Brexit eine Katastrophe sein. Zumindest die Londoner Startup-Szene könnte auch von den unsicheren Zeiten profitieren nach dem Votum für den britischen EU-Ausstieg. Das jedenfalls schlagen frech die FDP und ihre Agentur Heimat vor. Mit einem schnodderigen Plakat auf dem Autodach sind die Werber durch London kutschiert. Darauf die Headline: "Dear start-ups, keep calm and move to Berlin" (Liebe Startups, bleibt gelassen und kommt nach Berlin"). Die FDP adressiert aus gutem Grund die Gründer der britischen Hautpstadt, denn die Partei sieht sich als wichtigsten politischen Vertreter für die neue deutsche Gründungskultur. Und mit der soll es in Berlin noch weiter bergauf gehen - im Vergleich zu London, das unter den Folgen des Brexit bald schon zu leiden haben könnte. 

In der deutschen Hauptstadt wird am 18. September dieses Jahres gewählt. Heimat betreut auch hier den FDP-Wahlkampf, denn seit anderthalb Jahren betreut die Berliner Agentur die Partei bundesweit. Bis dahin aber ist mit der Startup-Werbung schon längst aus London abgezogen: Nur noch einen weiteren Tag ist der Appell an die britischen Startups in Londons Straßen unterwegs. Dann sind die frechen Botschaften nur noch auf Twitter zu sehen:


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W&V Redaktion
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8 Kommentare

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Anonymous User 6. Juli 2016

Ach Gottchen.

Anonymous User 6. Juli 2016

Ach Gottchen.

Anonymous User 5. Juli 2016

Und was ist daran jetzt Guerilla?

Die FDP ist auch die Partei, die mal einen Vorsitzenden hatte, der Erwerbslosen erzählt hat, es gäbe kein Recht auf "Römische Dekadenz".
So als hätte das jemand gefordert ...
Mal abgesehen davon waren im alten Rom auch nicht alle dekadent, sondern nur die, die heutzutage die Klientel der FDP wären. Die haben jetzt allerdings die Grünen und die AFD und fordern nebenbei das Dreiklassenwahlrecht.

Anonymous User 5. Juli 2016

Die FDP! Ist das nicht die Partei mit dem Aussenminister, der britischen Journalisten erklärte, sie hätten in Deutschland gefälligst deutsch zu sprechen?

Anonymous User 5. Juli 2016

Das nennt man dann Postparlamentarismus, a. Möller.

Anonymous User 5. Juli 2016

Macht ja auch richtig Sinn, dass eine deutsche Partei, die nicht mal mehr im Bundestag sitzt, in London Werbung für die deutsche Hauptstadt als Unternehmensstandort macht.

Anonymous User 5. Juli 2016

Schreibt man im Englischen nach einem Komma, bzw. nach einer Anrede groß weiter?

Anonymous User 5. Juli 2016

Ein gebrandetes Auto. Mal ganz watt Neues.

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