Hyundai Kona Billboard

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Das ist die Geschichte, die die neue Markenkampagne "Progress" erzählt, die Hofmann mit Philippe Jourdain, verantwortlich für die Markenstrategie von Hyundai Motor Europe, und Hyundais Inhouseagentur Innocean Worldwide Europe dieser Tage lanciert hat - per Film in Kino und Fernsehen, in Print, im Netz und auf Social Media. Budget: siebenstellig. Das Berliner Kreativteam von Innocean um Gabriel Mattar und Riccardo Wolff hatte vergangenes Jahr im Sommer schon den SUV Tucson mit viel Liebe beworben.

Der neue Imagefilm kommt ungewöhnlich emotional daher. Er erzählt die Geschichte des Unternehmens rückwärts, von heute angefangen über den legendären Pony von 1975, das erste eigene Serienauto aus Südkorea, bis zu den industriellen Anfängen. Auch die Menschen bewegen sich rückwärts: "Das ist die kreative Leitidee", sagt Gabriel Mattar, European CCO der Agentur. Die Produktion übernahmen MJZ in London und Tony Petersen Film aus Hamburg, gedreht wurde in Barcelona und Thailand. Die Fotografien stammen von Özgür Albayrak.

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Es sei überhaupt nicht einfach gewesen, die Koreaner von diesem Ansatz zu überzeugen, sagt Hofmann. "Die Mentalität verbietet es, sich gut zu verkaufen." Aber jetzt gefalle der Film im Konzern so gut, dass neben Europa, Australien, Amerika und Dubai sogar Korea selbst ihn einsetzen will - im Heimatmarkt. Das ist der Ritterschlag.

Deutschland liebt den Hybrid

Zwei bis drei Jahre lang will das Unternehmen unter der neuen Dachkampagne sämtliche Neueinführungen subsumieren; das spart auch Geld. International im Film zu sehen sind der Ioniq Electric, der Kona Electric und der Nexo. In Deutschland setzt man auf die Hybrid-Modelle; das soll die Zahlen stabilisieren.

Hyundai will weiter wachsen, einst der Samsung unter den Automobilherstellern werden und möglichst viel Marktanteil gut machen. Klar, dass das nicht von heute auf morgen geht. Aber die neue Kampagne gibt die Richtung vor: Als Innovationsführer in Sachen Mobilität sieht man sich. Der Slogan lautet folgerichtig: "Next awaits".


Autor:

Conrad Breyer, W&V
Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er liebt alles, was Struktur hat in der Agenturwelt und Werbern unter den Nägeln brennt. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LSBTI-Rechte, insbesondere in der Ukraine.