Amazon, Facebook und Google :
Wie Internetkonzerne auf den Terror reagieren

Internetkonzerne wie Facebook zeigen nach den Terroranschlägen in Paris Flagge oder demonstrieren ihre Trauer.

Text: W&V Redaktion

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Internetkonzerne zeigen nach den Terroranschlägen in Paris Flagge, Google greift zur schwarzen Schleife:

Facebook

Innerhalb von 24 Stunden nach der verheerenden Anschlagsserie in Paris am Freitagabend haben mehr als vier Millionen Menschen auf Facebook den "Safety Check" aktiviert und ihren Freunden mitgeteilt, dass sie in Sicherheit sind. 360 Millionen Menschen seien von ihren Freunden als "In Sicherheit" markiert worden, teilte das soziale Netzwerk mit.

"Wir sind geschockt und traurig nach den Geschehnissen in Paris", sagte eine Facebook-Sprecherin. Kommunikation sei in solchen Momenten sowohl für die Menschen vor Ort als auch für ihre Freunde und Angehörigen von größter Bedeutung. Deshalb habe Facebook den "Safety Check" am Freitagabend für die Menschen in Paris aktiviert. Die Funktion hatte das Unternehmen 2014 speziell für Naturkatastrophen wie etwa starke Erdbeben entwickelt. 

Alle Nutzer weltweit können ihr Profilfoto mit den Nationalfarben Frankreichs überdecken. 

We stand together. #JeSuisParis

Posted by Facebook on Samstag, 14. November 2015

Google

Die Suchmaschine versah am Wochenende ihre Startseite mit einer schwarzen Schleife. Per Twitter teilte der Konzern außerdem mit, dass internationale Anrufe nach Frankreich über die Funktion Hangout kostenlos sind.

Amazon

Der Internethändler versucht in Deutschland und in anderen Ländern Solidarität mit Frankreich auszudrücken. Auf der Shopping-Website ist eine französische Flagge und das Wort "Solidarité" (Solidarität) zu lesen.

Twitter

Das soziale Netzwerk hat das eigene Profilfoto bei Twitter abgeändert. Jetzt ist das Firmenlogo auf einer Frankreichflagge platziert. Twitter diente während der Anschlagsnacht als Plattform für die Betroffenen. So boten unter dem Hashtag "porteouverte" (offene Tür) Pariser in der Nacht zum Samstag Herumirrenden Unterschlupf in ihren Wohnungen an. Die Zeitung "Le Figaro" und zahlreiche weitere Nutzer wiesen auf das Schlagwort hin.

Uber 

Der Fahrdienst machte in seiner App die Autos zum Transporteur der Botschaft.

Otto Group

Der Händler passte seine Konzernzentrale an die Ereignisse an.


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W&V Redaktion
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