Fokus auf Service-Angebote

Wie tiefgreifend der Umbau werden soll, beschrieb der Spanier mit einem Vergleich: Früher hätten Musiker ihr Geld mit Alben verdient und Konzerte hauptsächlich gegeben, um für Alben zu werben. Heute werde das Geld mit Konzerttickets verdient und die Alben seien nur Anlass, eine neue Tour zu starten.

Ähnlich entwickele sich das Geschäft mit Elektronik für Verbraucher. Der Verkauf von Laptops und Waschmaschinen werde in Zukunft vor allem eine Möglichkeit sein, um Kundenkontakte zu pflegen und passende Service-Angebote zu verkaufen.

Die Situation in Deutschland sei eine Herausforderung, sagte Reverter. Die Umsätze und die Gewinnmargen seien zuletzt gesunken. Zugleich habe das Unternehmen "signifikant zu hohe Kosten". Hier seien rasche Maßnahmen nötig. Zu Details, etwa einem möglichen Stellenabbau, äußerte er sich jedoch nicht.

Die Prognose des Konzerns für das laufende Geschäftsjahr 2018/19 fiel eher vorsichtig aus. Ceconomy erwartet ein leichtes Umsatzplus. Der operative Gewinn dürfte aber leicht sinken, wenn man Beiträge aus der Beteiligung am französischen Konkurrenten Fnac Darty herausrechnet. 

W&V Online/dpa


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W&V Redaktion
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