Heute wirbt Sloggi deutlich weniger körperbetont und unterstützt in der Kommunikation unabhängige Frauen, die ihren eigenen Weg gehen.

Neue Produktklassen, höhere Frequenz

Die Kampagne ist das Ergebnis einer internen Umstrukturierung im Hause Triumph. Nach einem Besuch von McKinsey und Roland Berger hat das Traditionsunternehmen 2017 beschlossen, die Marke Sloggi – seit 1979 für ihre bequemen Baumwollslips bekannt –  wie ein Start-up zu führen und hat daraus kurzerhand eine selbstständige Business-Unit gemacht mit eigenem Management, eigener Marketing- und Vertriebsmannschaft. Das gilt seit 2018. Die Marke soll global endlich einheitlich auftreten.

Dafür hat man nun den Markenkern "Komfort" neu inszeniert. Modell dafür ist übrigens Japan gestanden, wo Sloggi bereits seit 2013 mit den entsprechenden Produkten auftritt. 16 Farben sind dort bereits verfügbar. Der beworbene. mittelpreisige Kollektion "Zero Feel" soll auf die Gesamtmarke mit all ihren Kategorien (Originals, Blue mit 24/7, Wow, Evernew und Zero Feel, Move (neu für Sport) und S by Sloggi (neu für Premium) abstrahlen und für das Unternehmen neue, junge Verbraucherinnen ansprechen, die auch öfter mal zugreifen. Sloggi sagt, nur so habe man sich neues Wachstum erschließen können. Noch dieses Jahr sollen testweise erste Sloggi-Stores eröffnen.



Conrad Breyer, W&V
Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.