Für die AEG, einem weltrumspannenden US-Unternehmen aus der Sport- und Unterhaltungsbranche, waren Spenden zur Minimierung des auf 2,5 Millionen Euro geschätzten jährlichen Defizits uninteressant. Sie wollten einen Käufer, um den ganzen Laden loszuwerden.

Freezers-Kapitän Schubert & Co. hatten die Zusagen eines Sponsors, der für zehn Jahre pro Saison 550.000 Euro zahlen wollte. "Wir müssen leider bilanzieren: Eine echte Chance wurde weder uns noch den Hamburg Freezers gegeben", sagte Schubert.

Auf die Barrikaden hat das Aus die Opposition in der Hamburger Bürgerschaft gebracht. Sie sehen die Vision einer Sportstadt Hamburg, wie vom rot-grünen Senat entworfen, als gescheitert an. Kräftig einstecken musste Sport-Staatsrat Christoph Holstein. Dessen Bilanz sei verheerend, tobte die CDU. (dpa)



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Autor: W&V Redaktion

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