Umstrukturierung :
Wo P&G im Marketing zwei Milliarden Dollar einsparen will

Procter & Gamble will im Marketing in den kommenden fünf Jahren zwei Milliarden Dollar einsparen. Nun erklärt der Markenartikler ausführlicher, wo genau er den Rotstift ansetzt.

Text: W&V Redaktion

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Das Headquarter von P&G.
Das Headquarter von P&G.

Während Agenturen und Medien noch immer an der Hiobsbotschaft kauen, dass Procter & Gamble in Sachen Marketing in den kommenden fünf Jahren zwei Milliarden Dollar Kosten sparen will, spezifiziert der Markenartikler, an welchen Stellen er genau den Rotstift ansetzt.

So sollen eine Milliarde Dollar und mehr an Media-Spendings und Aufwendungen für "Supply-Chain-Waste" gestrichen werden.

Zudem werden die Zahlungen an Agenturen sowie Kosten für die Kampagnenproduktion um 500 Millionen Dollar reduziert.

Auch bei Instore-Material, Direktmarketingmaßnahmen und effizienteren Sampling-Kampagnen sollen weitere 500 Millionen Dollar eingespart werden.

Eine P&G-Sprecherin versucht sich in Beschwichtigung: Die Pläne würden nicht notwendigerweise bedeuten, dass P&G für Kreation weniger als eine Milliarde Dollar pro Jahr ausgibt, wird sie von Adage.com zitiert. Ziel bleibe es, in den Augen der Konsumenten "irresistibly superior" zu wirken, also unwiderstehlich und überlegen. 

In Deutschland hat Procter & Gamble 2016 in Werbung kräftig investiert. Der Konzern gab laut Nielsen bis zum Jahresende knapp 867 Millionen Euro aus, fast 62 Prozent mehr als im Vorjahr.


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W&V Redaktion
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