Eine Presseaussendung von Yoopies am 17. März rief deutschlandweit dazu auf, sich als freiwilliger Helfer zu registrieren, um Krankenhauspersonal bei der Kinderbetreuung zu unterstützen. Nur wenige Stunden nachdem der Kölner Stadt-Anzeiger, die Stuttgarter Zeitung, die Stuttgarter Nachrichten, das Journal Frankfurt, das Hamburg-Magazin und weitere Medien über den Solidaritätsaufruf von Yoopies berichtet hatten, registrierten sich in den jeweiligen Städten bereits Hunderte Bürger als freiwillige Helfer. Von Studenten und Schülern, bis hin zu KiTa-Betreuern, deren Arbeitsplatz zurzeit geschlossen ist, traf eine unvergleichliche Welle der Solidarität ein, berichtet Reuss.

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Keine Gewinne auf Staatskosten

Staatliche Finanzierungshilfe hat Heinrich Reuss nicht angefragt. „Wir sind zwar in der Krise gemeinnützig tätig, aber wir sind ein gewinnorientiertes Unternehmen“, sagt Reuss. Die Einkünfte aus dem normalen Geschäft laufen schließlich weiter. „Wir wollen keine Zusatzgewinne auf Staatskosten machen“, erklärt Reuss. „Das wäre das falsche Signal.“

Mittlerweile können sich auch pflegebereite Freiwillige bei Yoopies registrieren, die über keine Pflege-Ausbildung verfügen. Auch für Eltern und ältere Menschen ist die Vermittlung bei Yoopies derzeit kostenlos.

Übrigens: Wer sich als freiwilliger Helfer registrieren möchte, kann das über diesen link tun.

Über Yoopies

Das Unternehmen wurde im Jahr 2012 von Benjamin Suchar und Jessica Cymerman gegründet. Mittlerweile ist es mit über drei Millionen Mitgliedern Europas führende Plattform im Bereich Kinderbetreuung. Das Unternehmen mit Sitz in Paris operiert in 20 Ländern weltweit. Das StartUp hat sein Tätigkeitsfeld in der Zwischenzeit auf die Bereiche Hausaufgabenbetreuung, Seniorenbetreuung, Tierbetreuung und Haushaltshilfe ausgeweitet.

Das Yoopies-Logo

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Autor: Rolf Schröter

Rolf interessiert sich prinzipiell für alles Mögliche. Ganz besonders für alles, was mit Design und Auto zu tun hat. Auch wenn er selbst gar kein Auto besitzt.