Die gesamte Modeindustrie steht seit Jahren unter Druck, besser auf Umwelt- und Menschenrechtsstandards zu achten - besonders in den Produktionsländern. Zalando positioniert sich hier deutlich, stieß mit seinem Engagement aber auch auf Kritik.

Zalandos grüne Aktionen

"Wir wollen verstehen, wie wir die Grundsätze der Kreislaufwirtschaft auf einer reichweitenstarken Plattform wie Zalando anwenden können", sagt Ina Budde, Mitgründerin und Geschäftsführerin von Circular Fashion. Dazu gehöre der gesamte Lebenszyklus der Kleidung vom Design bis zum Ende der Nutzung.

Ein Jahr nach Einführung seiner Nachhaltigkeitsstrategie rühmt sich Zalando erster Erfolge. So habe man einen konkreten Plan zur Reduktion von CO2-Emissionen in Übereinstimmung mit dem Pariser Klimaabkommen verabschiedet. Darüber hinaus habe Zalando alle seine Markenpartner verpflichtet, eine Nachhaltigkeitsbewertung durchzuführen.

Der Online-Händler kennzeichnet künftig außerdem nachhaltige Beauty-Artikel im Sortiment und erleichtert Kunden damit die Orientierung. Das Angebot besteht aus rund 1.000 Pflegeartikeln, die eines von sechs Nachhaltigkeitskriterien erfüllen sollen: bio, natürlich, weniger Verpackung, waldschonend, biologisch abbaubar oder tierfreundlich.

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Conrad Breyer, W&V
Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.