Plattform-Strategie :
Zalando verkauft auch Kleidung stationärer Händler

Derzeit sind etwa 100 Geschäfte ans neue Projekt von Zalando angebunden. Sie können ihre Kleidung nun auch beim Onlinehändler anbieten.

Text: W&V Redaktion

Nicht nur die eigenen Bestände gehen bei Zalando fortan an den Kunden.
Nicht nur die eigenen Bestände gehen bei Zalando fortan an den Kunden.

Kunden von Zalando können beim Online-Versandhändler nun auch Kleidung stationärer Händler kaufen. Bislang war das nur bei Schuhen möglich, wie Zalando am Freitag mitteilte.

Das Berliner Unternehmen weitet damit seine Plattform-Strategie aus, die sich an kleinere Händler richtet. Derzeit seien etwa 100 Geschäfte angebunden.

"Kunden sind zunehmend mobil unterwegs und erwarten, dass Artikel verfügbar sind, wann und wo sie sie benötigen", erklärte Zalando-Manager Jan Bartels. "Gleichzeitig liegt die Mehrheit der Artikel nach wie vor in stationären Geschäften."

Ende 2017 hatte Zalando im Rahmen seiner Shop-Strategie 5 Felder identifiziert, in die investiert werden soll. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Partner, die ihre Waren via Zalando anbieten. Dieser Umsatz - aktuell um die zehn Prozent - soll überproportional zulegen auf über 20 Prozent.

W&V Online/dpa


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