Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft :
ZAW: Der Werbemarkt wächst auch ohne Medien

Die gute Nachricht zuerst: In Werbung ist 2015 in Deutschland soviel investiert worden, wie schon lange nicht mehr. Aber bei den Medien kommt weniger davon an.

Text: W&V Redaktion

17. Dec. 2015

Die gute Nachricht zuerst: In Werbung ist 2015 in Deutschland soviel investiert worden, wie schon lange nicht mehr. 25,47 Milliarden Euro flossen in diesem Jahr in Honorare, Produktion und Media. Das geht aus einer Prognose des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft hervor. Laut ZAW wuchs der Markt im Vorjahresvergleich um 0,8 Prozent.

Bei den Medien kommt allerdings weniger davon an. Ihre Netto-Werbeeinnahmen stagnierten bei 15,33 Milliarden Euro. Zum Vergleich: 2011 lag der Netto-Umsatz noch bei rund 16 Milliarden. Hier geht es zu den kompletten Zahlen.

Für 2016 zeigen sich die 43 ZAW-Verbände optimistisch. Eine Trendumfrage signalisiert eine positivere Grundausrichtung als im Herbst 2014: Konkret erreicht der Wert mit 4,9 (Herbst 2014: 4,7) knapp ein "befriedigend" und liegt damit im oberen Mittel der Skala von 1 – "bedrohlich" bis 8 – "ausgezeichnet".

Der ZAW selbst rechnet für 2016 mit steigenden Werbebudgets, unter anderem wegen der anstehenden Großereignisse Fußball-Europameisterschaft und Olympia.


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W&V Redaktion
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