Journalisten-Umfrage :
10 nervige Angewohnheiten von Pressesprechern

Keine Reaktion auf ihre Anfragen nervt Journalisten bei Pressesprechern am meisten. Die Top 10 der verbesserungswürdigsten Angewohnheiten:

Text: Verena Gründel

"Schon wieder keine Antwort vom Pressesprecher bekommen..."
"Schon wieder keine Antwort vom Pressesprecher bekommen..."

Pressesprecher und Journalisten haben gelegentlich ein angespanntes Verhältnis. Während die einen die Interessen ihres Unternehmens vertreten, handeln die anderen im Sinne ihrer Publikation - im Idealfall im Sinne des Lesers. Beides passt nicht immer zusammen. Dabei können sie ohne einander nicht leben. 

Dabei könnte die Zusammenarbeit mit ein bisschen Einfühlungsvermögen und Verständnis füreinander viel konstruktiver sein. Was Pressesprecher konkret in der Zusammenarbeit mit Journalisten besser machen können, haben jetzt News aktuell und Faktenkontor im aktuellen Medien-Trendmonitor "Brennpunkt Journalismus" untersucht.

Konkret wollten sie wissen: Was nervt Journalisten an Pressesprechern am meisten? Aus den Antworten der 1700 befragten Journalisten haben sie eine Top 10 der nervigsten Angewohnheiten von Pressesprechern - aus Redakteurssicht - erstellt:

1. Keine Reaktion auf Anfragen: 51 Prozent
2. Lobhudelei statt Fakten: 45 Prozent
3. Keine authentischen, ehrlichen Aussagen: 43 Prozent
4. Unprofessionelles Pressematerial: 40 Prozent
5. Komplizierte Autorisierungen: 39 Prozent
6. Nach Versand einer Pressemitteilung nicht erreichbar sein: 23 Prozent
7. Fehlende Unterstützung bei Recherchen: 21 Prozent
8. Telefonisches Nachfassen von Pressemitteilungen: 19 Prozent
9. Belegexemplare einfordern: 6 Prozent
10. Mit dem Anwalt drohen: 5 Prozent

Top Ten: Was Journalisten an Pressesprechern am meisten nervt.

Autor:

Verena Gründel

ist seit April 2017 für das Marketingressort der W&V tätig. Davor schrieb sie für iBusiness über Digitalthemen. Nach Feierabend kocht und textet sie für ihren Foodblog – und gleicht das viele Essen mit ebenso viel Sport aus. Wenn sie länger frei hat, reist sie am liebsten mit dem Auto durch Lateinamerika, von Mexiko bis an die Südspitze Argentiniens.