"Batman": US-Kinobranche reagiert auf Massaker

Der US-Kinoverband National Association of Theatre Owners (NATO) ruft in einer Spendenaktion seine Mitglieder zur Unterstützung der Opfer des Kino-Massakers auf. Warner dreht Szenen des Mafia-Films "Gangster Squad" neu.

Text: Katrin Otto

26. Jul. 2012

Der US-Kinoverband National Association of Theatre Owners (NATO) ruft in einer Spendenaktion seine Mitglieder zur Unterstützung der Opfer des Kino-Massakers auf. Nach dem Blutbad während der Mitternachts-Premiere von "The Dark Knight Rises" in einem US-Kino in Aurora hatte der zuständige Gouverneur von Colorado John Hickenlooper mit der Community First Foundation den Aurora Victim Relief Fund ins Leben gerufen. Nun ruft Kinoverbandschef John Fithian in einem Rundschreiben die Kinobetreiber zu Spenden für die Opfer auf. 

Große Betroffenheit auch beim Filmstudio Warner Bros. Nach der Tragödie hat Warner die US-Kinos gebeten, die Trailer zum Kinostart von "Gangster Squad " abzusetzen. Eine Szene des Mafiafilms mit Ryan Gosling, Josh Brolin und Sean Penn erinnert an das Massaker. Nun wird das Studio die betroffene Sequenz des Films nachdrehen."Batman"-Darsteller Christian Bale sprach nach der Katastrophe öffentlich sein Bedauern aus und besuchte die Verletzten im Krankenhaus.

In Deutschland startet der dritte Teil der "Batman"-Trilogie am Donnerstag. Fans kamen zu Vorabvorführungen trotz der Bluttat in den USA teils kostümiert in die Kinos. Die Kinoketten Cinemaxx und UCI-Kinowelt hatten ihre Sicherheitsmaßnahmen verstärkt. 15.000 Besucher sahen den Film in den UCI-Kinos, die Cineplex-Kinos zählten rund 250 Besucher pro Kino, während ebenso die Cinemaxx-Säle gut besucht, aber nicht ausverkauft waren. In den USA steht der Film auf Platz eins der Kinocharts.


Autor:

Katrin Otto
Katrin Otto

ist Redakteurin im Medienressort. Sie schreibt über Radio, Außenwerbung, Kino und Film und freut sich über Empfehlungen für die Bücherseite. Wenn sie nicht in der Redaktion ist, ist sie auf Konzerten, im Kino oder im Wasser.



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