Das Magazin orientiert sich am Themenspektrum der "Zeit". Nur heißen die Ressorts nicht "Wirtschaft" oder "Feuilleton", sondern "Erleben", "Verstehen" und "Was tun!". Das unterscheidet "Zeit Leo" auch von Kindermagazinen wie etwa "Geolino", dem kleinen Ableger der "Geo". Kultur- und Gesellschaftsthemen nehmen bei "Leo" viel Raum ein, "Geolino" konzentriert sich dagegen wie "Geo" auf Berichte aus Wissenschaft, Natur oder Technik. Beides hat seine Berechtigung, nur dürfte "Zeit Leo" noch mehr die lesefreudigen Mädchen ansprechen.

Als Kolumnisten hat "Zeit Leo" unter anderem Sarah Wiener, Christoph Drösser, Hartmut El Kurdi und Giovanni di Lorenzo gewinnen können. "Zeit Leo" verspricht, dass Sarah Wiener in jeder Ausgabe selbstgekochte Mahlzeiten Fertiggerichten gegenüberstellt und Kochtipps für Kinder und Eltern gibt. Christoph Drösser soll besonders knifflige Wissensfragen in der "Stimmt’s"-Kolumne beantworten, die ihr Vorbild in der bekannten "Stimmt’s"-Kolumne der "Zeit" hat. Hartmut El Kurdi beantwortet in seiner Kolumne "Erwachsene verstehen" die Fragen von Kindern nach dem merkwürdigen Verhalten der Erwachsenen. Giovanni di Lorenzo selbst will mit der Rubrik "Frag Giovanni!" die Anliegen der kleinen Leser bearbeiten.

Auch wenn klein "Leo" schon ganz gut brüllen kann: Damit auch keiner den Start der neuen "Zeit"-Kinderpostille verpasst, wird im großen Stil geworben. Ab sofort sind Anzeigen in allen Qualitätsmedien zu finden, unter anderem im "Spiegel", in der "Süddeutschen Zeitung", der "FAZ", der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", der "Welt" und "Welt am Sonntag", "taz" und "Frankfurter Rundschau". Sollte der Bildungsbürger dann immer noch nicht wissen, dass es "Zeit Leo" für seine Kinder gibt, findet er vielleicht bundesweit Plakate an Fern- und Nahverkehrsbahnhöfen, hört Radiospots oder sieht im Handel Werbung für den "Zeit"-Ableger. Entwickelt hat das Werbe-Werk rund um "Zeit Leo" die Agentur KB&B. Das Bruttowerbevolumen liegt - inklusive der Direktmarketingmaßnahmen - im siebenstelligen Bereich.


Autor: Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.