Junge Zielgruppen :
Bravo kooperiert mit Instagram

Die Jugendzeitschrift Bravo hat für eine Spezial-Ausgabe zusammen mit Instagram die beiden Communities mitentscheiden lassen.

Text: Manuela Pauker

Die Instagram-Ausgabe der Bravo erscheint mit zwei Covern.
Die Instagram-Ausgabe der Bravo erscheint mit zwei Covern.

Bravo und Instagram machen gemeinsame Sache: Die aktuelle Ausgabe des Bauer-Jugendmagazins ist ab 16. August als "XXL-Community-Ausgabe von Bravo und Instagram" am Kiosk. Die Besonderheit dabei: Das Heft entstand gemeinsam mit den Communities der beiden Kooperationspartner.

Das wirkt sich auch auf die Inhalte aus: Instagrammer und ihre Trends stehen im Mittelpunkt mehrerer Heftrubriken; parallel dazu werden die Heftinhalte auf Bravo.de und Instagram sowie auf weiteren digitalen Bravo-Angeboten verlängert. "So machen wir die Inhalte der XXL-Ausgabe über Instagram Live und Instagram Stories interaktiv erlebbar", so Mathilde Burnecki, Redaktionsleiterin Bravo Online.

Die Foto-Lovestory wird zur Video-Love-Story

Bravo, deren Print- und Online-Redakteure es in der Community derzeit auf rund 345.000 Follower bringen, ist zwar schon seit Längerem auf Instagram aktiv, hat aber für die Spezial-Ausgabe das Konzept erweitert; so konnten die Leser via Instagram diesmal nicht nur über Poster und Interviewinhalte entscheiden, sondern auch über Storys und Fotoshootings. Das kam bei der Community an: So wurde beispielsweise das Video zum Covershooting mit den Teenie-Idolen Lisa & Lena und den Lochis rund 17.000 Mal aufgerufen.

Eine weitere Neuheit: Die klassische "Bravo Foto-Lovestory" wird erstmals als bewegter Video-Clip zu sehen sein. Mit einem kleinen Kniff: Die Geschichte ist auf Instagram und Online zu sehen, hat aber unterschiedliche Ausgänge.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde