In den vergangenen Wochen haben diverse Medien-Großmächte ihre Partnerschaften mit Big-Data-Lieferanten verkündet – darunter Ströer und Otto. Es geht darum, mit den Dickschiffen Facebook und Google ein wenig gleichzuziehen und die von der Werbewirtschaft geforderten Login-Modelle für die Vermarktung zu liefern. 

Vorteil der Medienmarke Burda: Laut Graßmann hat die bisherige Zusammenarbeit mit dem Kaffee-Startup gezeigt, dass die Zeitschriften des Hauses das E-Commerce-Angebot deutlich befeuern. "Die Partnerschaft funktioniert für beide Seiten hervorragend", betont der Burda-News-Chef. ProSiebenSat.1 beispielsweise hat die Media-for-Revenue-Modelle im großen Stil nach vorne gebracht und die jungen Unternehmenssatelliten mit Medialeistung im hauseigenen TV-Reich bekannt gemacht.

Die neue Burda-Beteiligung ist übrigens in der TEC GmbH verortet, der von Graßmann und Hubert Jakob aufgebauten Unternehmenseinheit für das strategische Neugeschäft rund um Burdas Printmarken. Jakob ist auch Geschäftsführer von The Enabling Company, wie TEC mit vollem Namen heißt.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.