dapd-Chef Vorderwülbecke teilt gegen die AFP aus

"Wenn sie in Frankreich überleben will, muss sie sich aus Deutschland zurückziehen", sagt der Chef und Miteigentümer der Nachrichtenagentur dapd, Martin Vorderwülbecke, jetzt in einem Interview über seinen französischen Konkurrenten AFP.

Text: Markus Weber

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"Wenn sie in Frankreich überleben will, muss sie sich aus Deutschland zurückziehen", sagt der Chef und Miteigentümer der Nachrichtenagentur dapd, Martin Vorderwülbecke, jetzt in einem Interview über die französische Konkurrentin AFP. Im Kress-Interview wirft Vorderwülbecke der AFP vor, die Pressefreiheit in Deutschland einschränken zu wollen und "den Wettbewerb durch staatlich subventionierte Berichterstattung zu untergraben."

Wie bekannt, hat die dapd in Frankreich vor kurzem mit der Übernahme von AP France zum großen Gegenschlag ausgeholt. Wie Vorderwülbecke jetzt ankündigt, werde sein neuer Textdienst Sipa News dort zwischen 30 und 40 Prozent günstiger anbieten können als AFP, den der dapd-Chef als "Quasi-Monopolisten" bezeichnet.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.



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