Nach Springer und Bauer :
Dietmar Otti geht zu Red Bull

Dietmar Otti wechselt nach Stationen bei Springer und Bauer zum Brause-Imperium Red Bull, um das internationale Mediengeschäft voranzutreiben.

Text: Lisa Priller-Gebhardt

Dietmar Otti geht zum Red Bull Media House nach Salzburg.
Dietmar Otti geht zum Red Bull Media House nach Salzburg.

Der nächste Einsatzort des Sales-Managers Dietmar Otti steht fest: Es zieht ihn nach seinem Abschied bei Bauer nach Wals in der Nähe von Salzburg. Dort hat das Red Bull Media House seinen Sitz, der Medien-Arm des Energy-Drink-Imperiums von Dietrich Mateschitz. Dort wird Springers ehemaliger Saleschef ab Januar als Chief Operating Officer seinen Dienst aufnehmen.

Otti soll von Salzburg aus das internationale Mediengeschäft von Red Bull auf allen Kanälen weiter ausbauen, darunter auch das von Servus TV. Wie aus dem Umfeld des Unternehmens weiter zu hören ist, soll er zudem das im Haus vorhandene redaktionelle Content- und Vermarktungs-Know-how koordinieren, Möglicherweise soll der Medienmanager mit österreichischen Wurzeln die Pläne für ein internationales TV-Vorhaben, das offenbar zuletzt ins Stottern geriet, neu beleben.

Bei Bauer internationale Erfahrungen gesammelt

Der 43-jährige Manager hatte die Bauer Media Group erst Ende Oktober verlassen und nach nur knapp zwei Jahren sein Amt als President Western Europe & USA mit den Märkten USA, UK, Spanien und Frankreich an Bauer-Geschäftsleiter Andreas Schoo übergeben.

Die internationalen Erfahrungen, die er dort gesammelt hat, werden ihm jetzt zugute kommen. Bei Red Bull wird Otti nun COO eines internationalen Medienimperiums aus Printmedien, TV, Online-Plattformen und Filmproduktion. Dazu zählt beispielsweise das internationale Magazin "Red Bulletin", Servus TV oder die digitale Video-Plattform Redbull.tv.

jup/lip


Autor:

Lisa Priller-Gebhardt
Lisa Priller-Gebhardt

schreibt als Autorin überwiegend für W&V. Im Zentrum ihrer Berichterstattung steht die geschwätzigste aller Branchen, die der Medien. Nach der Ausbildung an der Burda Journalistenschule schrieb sie zunächst für Bunte und das Jugendmagazin der SZ, Jetzt. Am liebsten sind ihr Geschichten der Marke „heiß und fettig“.