Alle Wege und Plattformen :
Discovery schafft eigene Reichweitenerhebung für Olympia

Discovery will für die Übertragung der Olympischen Spiele Reichweitenzahlen über alle Verbreitungswege hinweg bereitstellen.

Text: Katrin Otto

Discovery und Eurosport wollen "Home of the Olympics" auch in Reichweiten abbilden.
Discovery und Eurosport wollen "Home of the Olympics" auch in Reichweiten abbilden.

Unter dem Motto "Total Video - The new TV" stellt die Senderfamilie Discovery mit dem Sportsender Eurosport für die Übertragung der Olympischen Winterspiele crossmediale Kennzahlen bereit, die alle Nutzungswege vergleichbar machen sollen. Sei es Free-TV oder Online, unternehmenseigen oder Partnerplattformen, über Tablets, Smartphones oder TV-Geräte.

Damit will Discovery einen Überblick über die Bewegtbildnutzung in Europa verschaffen, eine integrierte Reichweite feststellen. Die Kennzahlen generieren sich aus den Parametern Video, User und Engagement auf den Plattformen.

Video beinhaltet die Aufrufzahlen aller Bewegtbildinhalte sowie den Gesamtumfang der tatsächlich gesehenen Stunden auf allen Plattformen von Discovery und Partnern inklusive Free-TV, Pay-TV, Streams, digitale Angebote, Apps und Soziale Medien.

Bei Usern werden die Nutzer aller Discovery-und Partner-Plattformen zusätzlich zu den traditionellen Zuschauerzahlen eingerechnet. Engagement meint die Anzahl der Likes, Shares und Kommentare auf allen digitalen Discovery Plattformen und Sozialen Medien.

Neue Reichweitenerfassung gemeinsam mit Publicis

Bei der Erfassung wird Discovery vom IOC, International Olympic Committee  und der Agentur Publicis unterstützt. Die TV-Familie entwickelte die Reichweitenerfassung mit Publicis Media Sports & Entertainment, wobei einzelne User nicht doppelt erfasst werden.

"Bei der Erhebung werden von verschiedenen Quellen Daten einbezogen", sagt Chris Jones, Global Lead, Research & Evaluation bei Publicis Media Sports & Entertainment. Dabei sei wichtig, dass die offiziell geprüften Daten der Fernseh- und Online-Messungssysteme das Herzstück bei der Berechnung blieben. "Mithilfe des Wissens aus der Umfrageforschung können wir die Zuschauer, die die Olympischen Winterspiele im TV und auf den digitalen sowie sozialen Plattformen verfolgen, besser verstehen. Wir vermeiden so eine doppelte Erfassung und untersuchen zum ersten Mal die eigentliche Reichweite eines pan-europäischen Publikums bei einem Event", so Jones.

Die Errechnung der Gesamtnutzung soll im Anschluss an die Olympischen Spiele erfolgen. Dabei werde auf einer täglichen Basis der Gesamtkonsum der Zuschauer während den Olympischen Winterspielen auf allen Bildschirmen und Plattformen gemessen, so der Sender.


Autor:

Katrin Otto
Katrin Otto

ist Redakteurin im Medienressort. Sie schreibt über Radio, Außenwerbung, Kino und Film und freut sich über Empfehlungen für die Bücherseite. Wenn sie nicht in der Redaktion ist, ist sie auf Konzerten, im Kino oder im Wasser.