ProSiebenSat.1 :
Ebeling macht Andreas Bölte zum COO

Andreas Bölte ist zurück: Zwei Monate nach seiner außergerichtlichen Einigung mit Dentsu Aegis hat der 52-Jährige eine neuen Job als "Chief Operating Officer Specialty Portfolio" bei ProSiebenSat.1 angetreten. Hinter dem sperrigen Namen verbirgt sich eine wichtige Aufgabe.

Text: W&V Redaktion

- 2 Kommentare

Andreas Bölte ist zurück: Zwei Monate nach seiner außergerichtlichen Einigung mit Dentsu Aegis hat der 52-Jährige eine neuen Job als "Chief Operating Officer Specialty Portfolio" bei ProSiebenSat.1 angetreten. Hinter dem sperrigen Namen verbirgt sich eine wichtige Aufgabe. Bölte soll für den TV-Konzern neue Geschäftsmodelle und weitere Alternativen zum klassischen Werbegeschäft entwickeln. Er berichtet direkt an Vorstandschef Thomas Ebeling.

Bölte gehörte jahrelang zu den mächtigsten Media-Managern der Republik. Als Finanzchef der Mediaagentur Aegis brachte er das Strafverfahren gegen Aleksander Ruzicka ins Rollen und löste ihn 2006 als CEO ab. Im Sommer 2014 musste er nach Auseinandersetzungen mit Europachef Nigel Morris gehen. Ein teilweise bizarrer Rechtsstreit um mehrere Dienstwagen und ein Kinderfahrrad schloss sich an. Im vergangenen September lenkte die mittlerweile zu Dentsu Aegis fusionierte Agenturgruppe ein und nahm die fristlose Kündigung von Bölte zurück. Das Vertragsverhältnis endete zum 30. September.

Mehr dazu in der aktuellen W&V.


Autor:

W&V Redaktion
W&V Redaktion

Nicht alle W&V-Artikel erscheinen unter dem Namen eines einzelnen Autoren. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Artikel mit „W&V-Redaktion“ gekennzeichnet sind. Zum Beispiel, wenn mehrere Autoren daran mitgearbeitet haben oder wenn es sich um einen rein nachrichtlichen Text ohne zusätzliche Informationen handelt. Wie auch immer: Die redaktionellen Standards von W&V gelten für jeden einzelnen Artikel.



2 Kommentare

Kommentieren

Anonymous User 16. November 2015

2003/2004 Thomas Stein
2005/2006 Aleksander Ruzicka
2010/2011 Simon Francis
? Thomas Ebeling

Anonymous User 16. November 2015

Wenn man weiss, weshalb er bei Dentsu Aegis wirklich gehen musste - mit drei(!) Kündigungen - ist das die groteskeste Personalie des Jahres.

Bei SonyBMG und Dentsu Aegis hatte er seine Vorgesetzten "abgesägt". Alles Gute und toi toi toi, Thomas Ebeling, Thomas Wagner und Guido Modenbach :-)

Diskutieren Sie mit