Zwei von acht Covern

Bekannte Fotografinnen haben für eine Bilderstrecke und für einen Titelsplit mit acht verschiedenen Covern Frauen fotografiert, die ihrer Meinung nach wichtig für die Gesellschaft sind. Darunter Kanzlerin Angela Merkel, Autorin Charlotte Roche und der "Babylon Berlin"-Star Liv Lisa Fries.
  
Die digitale Ausgabe geht einen Tag zuvor, am 9. Oktober, um 18 Uhr online. Sie enthält neben Video-Reportagen, erklärenden Animationen und Foto-Essays eine Graphic-Story, die auf Basis aktueller Daten analysiert, warum Mädchen und Frauen noch immer viel seltener Jobs in Technik und Naturwissenschaften wollen, und wie Deutschland im internationalen Vergleich dasteht.

Diskussionsrunde auf der Buchmesse

Eingeläutet wird die Themenreihe bereits am 8. Oktober um 23.25 Uhr auf RTL: Dann begleitet Spiegel TV in der Sondersendung "Die Unbeugsamen – Deutschlands starke Frauen" unter anderem eine Herzchirurgin, eine Unternehmerin, eine Wrestlerin und eine Rapperin in ihrem Arbeitsalltag. Außerdem berichtet Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, von ihren Erfahrungen im Politikbetrieb. Alle Protagonistinnen beschreiben, wie Frauen heute in ihren jeweiligen Berufen erfolgreich sein können, aber auch, wo sie in ihren beruflichen Umfeldern immer wieder an Grenzen stoßen.
 
Ergänzend stellt Spiegel Online ausgewählte Beiträge online und wird in einem Themenschwerpunkt ein Jahr #MeToo rekapitulieren. Über die verschiedenen Social-Media-Kanäle wird zusätzlich unter dem Hashtag #frauenland über das Thema diskutiert sowie weitere Inhalte bereitgestellt.
 
Auf der Frankfurter Buchmesse wird zu guter Letzt am 11. Oktober um 17.30 Uhr diskutiert: Spiegel-Vize-Chefredakteurin Susanne Beyer und Britta Sandberg, Ressortleiterin Ausland, sprechen zum Thema "Ein Jahr #MeToo – Was hat sich verändert, was muss noch geschehen?" mit Gästen aus der Film- und Unterhaltungsbranche über die Debatte in Deutschland und ihre Folgen.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde